Ob für Kaninchen der Transport in winzigen Boxen, möglichweise über Monate hinweg, wirklich besser ist als davor bewahrt zu werden?
Ich glaube nicht, dass für alle Tier(Arten) das Sinnvollste ist, sie mitzunehmen.
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Ob für Kaninchen der Transport in winzigen Boxen, möglichweise über Monate hinweg, wirklich besser ist als davor bewahrt zu werden?
Ich glaube nicht, dass für alle Tier(Arten) das Sinnvollste ist, sie mitzunehmen.
Klingt bescheuert, aber ich würde gar nicht fliehen. Ich würde bleiben...
Genau, vor allem wo will man Futter her nehmen? Ich habe Fische, Wellensittiche und Kaninchen. Die könnte ich gar nicht alle mitnehmen, selbst wenn ich wöllte.
Ja wohin auch? Ich würde vermutlich versuchen zu meiner zu Familie gehen, hier haben wir ja keine. Man mag es sich nicht ausmalen... Ich bin ganz froh, dass meine Oma das gar nicht mehr mitbekommt (obwohl sie noch lebt). Die anderen sind schon verstorben, sie waren beide Kriegsflüchtlinge. Auch da bin ich froh, dass sie in Frieden gehen konnten.
Da muß ich dir aber wiedersprechen. Das war die Zeit der großen Friedensdemos in Bonn und auch der Ostermärsche. Und die Atomwaffen waren ein großes Thema.Und vor allen Dingen, das Deutschland garantiert platt gewesen wäre.
Ich bin erst ab 1985 mitmarschiert. Mein erster Ostermarsch und danach noch einmal in Bonn. Nach Beendigung des Kalten Krieges waren es damit vorbei.
Aber hier wird nach meinen Geschmack ganz schön Panik verbreitet. Für China ist Europa ein großer Abnahmemarkt, wenn der wegbricht, geht es denen auch nicht mehr so gut.
In jeder Phase, die ich bisher mitgemacht habe, haben mich dieses ganze Geschwätz, Mutmassungen etc. genervt.
Informieren von Quellen, denen man vertrauen kann, da sie recherchieren: also öffentlich-rechtlich. Und darüber hinaus wird wieder jeder zum Experten gemacht, der Ukraine buchstabieren kann.
Viele Dinge erfahren wir nicht und werden wir auch nicht erfahren.
Im Moment sind wir sicher, die Supermärkte sind voll (etwas teurer ist alles geworden), Gas und Strom gibt es. Wir haben ein zu Hause und das ist warm und wir haben fließend Wasser. Darüber kann man nur dankbar sein.
Hier beginnen die Planungen, wie man ev. ankommenden Flüchtlingen helfen kann. Da kann man helfen.
Auf Demos gehen, gegen den Krieg positionieren, ein Zeichen setzen.
Und sich mit der Geschichte des 20. Jahrhunderts beschäftigen. Warum 1. und 2. Weltkrieg? Wie konnte es soweit kommen?
Und mit der Geschichte des Kalten Krieges.
Warum es nur ein Schluß daraus zulässig ist: Nie wieder Krieg und die Würde des Menschen ist unantastbar. (Und damit meine ich keine Masken!)
Und das ist besser, als irgendwelche Fluchtpläne zu schmieden und in Gedanken Katzen auszusetzen.
Danke…:flower: ich hab mich nicht getraut es so zu schreiben…:ohje:
Ich persönlich fühle mich noch absolut sicher was „Krieg“ bei mir/uns angeht. Natürlich mache ich mir
Sorgen was dieser Angriff der Russen auf und für Europa betrifft…
Wenn dieser Krieg länger dauern sollte werden wir es alle schmerzhaft zu spüren bekommen durch extreme Preissteigerungen in allen Bereichen.
Aber seien wir doch mal ehrlich…. Smartphones, Fernseher, Computer, Halbleitertechnik, Chips für Autos……
Alles was hier hätte produziert werden können würde aufgrund der „Geiz ist geil“-Mentalität ins Ausland „outgesourcst“ (und hier Firmen zerstört weil nicht „wettgewerbsfähig“)..
Wenn es Halt und Sicherheit gibt, ist alles erlaubt.
Auch Flucht- und Haustierpläne zu schmieden.
Ich für mich persönlich ertrage derzeit keinerlei derart schlechte Nachrichten, weil es einfach zu viele auf einen Fleck bei mir waren.
Daher meide ich jegliche Medien-Druckbetankung mit diesem Thema laus Selbstschutz. Auch das ist eine erlaubte Möglichkeit die genauso wenig wie jede andere bewertet werden sollte.
Ich persönlich habe auch seit gestern den Fernseher aus…. :rw: im (regionalen) Radio mal Nachrichten, manche Printmedien aber mehr auch nicht…
Sehr ich auch so.
Ich bin mittlerweile auch an der Grenze des für mich noch Ertragbaren angekommen und informiere mich "nur" einmal am Tag.
Es geht mir tatsächlich auch weniger um mich, aber ich hab einfach Angst vor der Welt, in der mein Kind jetzt groß wird. Und das seit 2 Jahren
Na ja, ich kann ja nur meine Empfindung von damals widergeben. Und ich, repektive wir bei der Bundeswehr, fühlten uns schon aufgrund des Amis in unserem Rücken damals ziemlich sicher. Damals gab es ein gegenseitiges Wettrüsten, aber nie war die Gefahr richitg greifbar. Das letzte Mal, wo Europa tatsächlich kurz vor dem Krieg stand war 1961 als sich nach dem Mauerbau die Panzer von Warschauer Pakt und NATO direkt gegenüber standen. Danach dann noch die Kuba Krise 1962 (?), aber das war wieder weit weg von Europa. Solange ich denken kann (Baujahr 1964) waren zwar die Mächte immer am rüsten, aber es gab halt keinen Krieg direkt vor der Haustür. Die Friedensdemos gingen ja immer ums abrüsten. Da stand nie "stop this war" auf den Plakaten. Der Balkankrieg war keine Bedrohung für den Weltfrieden, da war es eher beschämend, dass de rWesten so lange zugeschaut hat. Die beiden Irak Kriege haben die Chiniesen und die Russen zähneknirschend hingenommen. Abr das war auch gefühlt weit weg.
Was für mich die Sache so strange macht ist die Unberechnbarkeit des Menschen Putin. Die unverhohlene Drohunhg eines Atomschlages, falls sich jemand einmischt und heute abend die Drohung des russischen Staatsfernsehens an Finnland, man werde militärisch zuschlagen, falls man versucht der NATO beizutreten. Die Situation ist so verstöhrend und so komplett neu. Und das ist es glaube cih, was die Angst auslöst.
die bundeswehr war doch noch nie wirklich einsatzbereit. rinfach, weil deutschland, seit sie eine wehr gegründet haben, innerländisch wie ausländisch beäugt wurden, wie viele und welche waffen wir herstellen/lagern. :rw:
Ich denke, dass man in nächster Zeit vermehrt Cyber-Angriffe sehen wird, gerade auf Kommunen, Firmen, Banken. Hat eh schon zugenommen die letzten Jahre beim AG. :coffee:
@Ralf wart ihr auch schon mal betroffen?
Dito, neue Sicherheitslinie-Richtlinie IT ist gerade durch.
Ich bin nicht leichtgläubig, aber das glaube ich denen sogar:
https://abload.de/img/anonymus9wjga.jpg
Russia today hatten sie gestern schon lahmgelegt.
Ich weiß ja jetzt nicht, wo das Problem ist. :hä: Bei mir fuhr das Gedankenkarussell, nachdem meine Tochter überlegte, was sie auf einer Flucht mitnehmen würde. Und man sieht ja hier, dass sich andere auch darüber Gedanken machen. Das hat nichts damit zu tun, ob wir im Moment hier in Sicherheit sind oder nicht. Man kann sich doch darüber austauschen...
@ Ulrike "Und das ist besser, als irgendwelche Fluchtpläne zu schmieden und in Gedanken Katzen auszusetzen." Finde ich einfach unnötig den Satz :negative:
Jetzt mal ehrlich, sollten wir in die Bredouille kommen, ist die Frage wohin noch und hat uns nicht schon längst eine Atombombe erwischt?
Natürlich darf jede Fluchtpläne schmieden. Ist dies nur für die geistige Gesundheit abträglich?
Ich habe meine bisherige Lebenszeit anders erlebt als Ralf. Ich bin 1967 geboren und bin schon mit den Erzählungen über die schlechte Zeit meiner Großeltern groß geworden. Meine erste Situation, die ich bewußt erlebte, war als der Schah aus dem Iran fliehen mußte und Khomeini und die islamische Revolution übernahm.
Da war ich, glaube ich, 10 oder 11 und habe mir Gedanken gemacht, was mit meinem Goldhamster wird. Die Presseberichte und die 3 Fernsehprogramme reichten schon, um reichlich Angst zu machen.
Irgendwann kam dann Reagan mit seinen Aufrüstungsplänen. Die Atomwaffen hatten ab dann eine immerwährende Präsenz. Die Friedensdemonstrationen gewannen reichlich zuwachs. Aber es schwebt immer ein Damoklesschwert über Deutschland. Denn es war klar: hier sind die Waffen stationiert und wir sind direkt an der Grenze zum Warschauer Pakt.
Wir haben mit der Mauer gelebt, das Problem war immer da und im Bewußtsein.
Tschernobyl war auch krass. Das war ein Zeit der Schockstarre. Es war von radioaktiven Wolken die Rede. Die Sowjetunion rückte nicht mit der Sprache raus. Die Milch verschwand aus den Regalen für eine Zeitlang. Und immer wieder die Hilflosigkeit.
1991 der 2. Golfkrieg in Kuwait. Da wurde geschrieben, wenn die Iraker die Ölfelder anzünden, dann sehen wir sehr lange die Sonne nicht mehr.
Dafür wurde der kalte Krieg beendet.
1990 war ich in Urlaub in Dubrovnik. Ein Jahr später brach der Balkankrieg aus. Alles was wir uns angeschaut hatten, gab es in der Form nicht mehr. Und was war mit den Menschen, denen wir dort begegneten?
1995 wurde ich schwer krank, da kann ich mich nur noch schemenhaft an viele Dinge erinnern.
2001. Der 11. September. Da überschlug sich alles. Da war auch alles möglich. Tagelang gab es nur eins im Fernsehen: einstürzende Wolkenkratzer. Im Radio, überall. Da gab es auch schon Internet. In jeder Talkshow: viel Gelaber, schauen in die Kristallkugel und hinterher wurde alles doch ganz anders.
Ich habe auch Angst, mir ist äußerst unwohl, ich habe Mitgefühl mit den betroffenen Menschen. Und wenn ich schreien könnte, würde ich meine Angst, Zorn, Wut rausschreien. Leider kriege ich keinen Ton heraus.
Wie kann ich damit besser umgehen, das ich nicht total ausflippe? Ich schreibe mir die Termine der Friedensdemos raus. Ich plane zu helfen, wenn Flüchtlinge hier ankommen sollten. Und ich versuche mich nicht darauf zu konzentrieren, denn wir haben auch einen Informationskrieg. Ich plane Schachunterricht, zeichne, schreibe hier. Ich versuche nicht in diese Stockstarre zu gelangen und zu verbleiben. Denn ändern kann ich nichts.
Und dankbar zu sein, für das was ich habe.
Für das Dach über den Kopf, die Wärme, die aus der Heizung kommt. Ich darf duschen.
Wir haben den Kühlschrank voll.
Ich muss mir um keinen Angehörigen und Freund in der Ukraine sorgen machen. Ich habe dort keine. Ich würde wahnsinnig werden.
Ich habe meine Sachen um mich herum.
Ich sage danke.
Das finde ich eine entscheidende Frage. Aber es ist vor allem eine Frage, die jede*r nur für sich selbst entscheiden kann. Manchen Leuten hilft es vielleicht, über Fluchtpläne zu sprechen. Und gerade wenn Kinder solche Fragen aufwerfen, will man doch mit ihnen darüber sprechen, weil sie das scheinbar bewegt, und ihnen helfen, damit umzugehen.
Wenn es dir nicht hilft, dann ist es gut, wenn du deinen eigenen Weg findest, wie du es ja sehr gut umschreibst.
Mich selber treibt das gerade auch sehr um. Ich brauche mir in meiner aktuellen Position von Kanada aus definitiv um meine eigene Sicherheit keine Sorgen machen, hier wird der Krieg zu mehr als 100% nicht ankommen. Aber trotzdem mache ich mir Gedanken, bin in den Gedanken immer wieder bei den Menschen, die nicht den Luxus haben, dass sie einfach das Handy weglegen und die Gedanken an die schlimmen Situationen abstellen können.
Und ich merke auch, dass es mir tatsächlich helfen würde, auf Demos zu gehen. Seit ich bei der Grünen Jugend Aktiv bin, war ich oft auf Kundgebungen, meistens natürlich mit Fridays for Future. Aber auch zu anderen Themen, z.B. nach dem Anschlag in Hanau, als es in Moria brannte.. und ich merke, dass es mir hilft, ein bisschen aus dem Ohnmachtsgefühl herauszukommen. Nicht nur in Gedanken nicht einverstanden zu sein, sondern es der Öffentlichkeit zeigen.
Das fehlt mir gerade. Hier in Montréal gab es von der Ukrainischen Community gestern auch eine Kundgebung. Aber mir fällt es schwer, hier mitzubekommen, ob, wann, wo etwas passiert. Und es bewegt die Leute hier generell auch ganz anders - am Ende macht die Entfernung in Sachen Betroffenheit eben doch auch sehr viel aus.
Gut dass du für dich einen Weg gefunden hast damit umzugehen. Dennoch unterscheiden sich die Möglichkeiten diese schreckliche Situation zu er-tragen.
Der eine macht sich Gedanken um seine Tiere, der nächste will helfen. Beides ist auf seine Weise hilfreich.
Muss man respektieren dass jeder anders auf das ganze reagiert.
Naja, ich glaube nicht, dass das gemeinsame ausmalen von worst-case-szenarien der geistigen Gesundheit zuträglich ist :ohje:
Wobei man sich die frage mit den Tieren schon stellen muss, ich halte das aber für sehr früh
Ich habe weder Angst noch mach ich mir Sorgen. Wenn es soweit ist kann ich immer noch reagieren. Wenn Atomwaffen zum Einsatz kommen würden, ist eh alles vorbei, ich wollte dann auch nicht überleben wenn alles zerstört und verstrahlt ist.
Das einzige was auf der Welt noch zählt ist Macht und Geld, man weiß doch eh nicht mehr was man glauben soll und was nicht.
Wem vertraust du? Den Medien? Was im Fernsehen/Radio berichtet wird?
Ich hab damit kein Problem weil ich mir das gar nicht mehr antue.
Den öffentlich rechtlichen
schlimm... meine freundin erzählte gerade, dass ihre schwägerin (deren eltern aus russland geflohen waren .... damals) meint es handel sich überall um fake-news. aber irgendwie wundert mich das nicht, da sie ja auch beim coronathema eher den schwubblern angehört :rw:
Merkt ihr grade eigentlich, was hier schon wieder passiert?
Es wird sich gegenseitig angegriffen für unterschiedliche Arten mit dieser schlimmen Kriegssituation umzugehen, anstatt einfach friedlich (!) miteinander zu sein und sowohl Angst, als auch unbesorgtes Vertrauen einfach zu akzeptieren.
Wenn uns das hier im Kleinen und in unserer „Wohlstandsgesellschaft“ schon so schwer fällt, muss uns eigentlich nicht wundern, wenn sich ggfs ein 3. Weltkrieg anbahnt.
Es geht nicht um den Umgang mit dem Krieg. Es ist absolut okay und gut so, dass jeder für sich entscheidet, wann, ob und wie viele Nachrichten er/sie schauen kann und möchte.
Es geht um diese typische schwurblersche**e, die ich entsetzlich finde und gegen die man angehen sollte.
Ich verstehe die Menschen die Angst haben und sich Gedanken machen, jeder ist anders, jeder geht mit Situationen anders um.
Ich reagiere z.B. nicht mehr auf Provokationen, weil es eh nichts bringt darauf einzugehen.
Ich finde es genau so schlimm wie alle anderen auch, dass gerade Menschen mit Gewalt und Krieg konfrontiert werde. Das sie um ihr Leben fürchten müssen obwohl sie einfach nur in Frieden leben möchten.
der ukrainische präsident soll angeblich einen beitrittsgesuch an die EU gestellt haben. jedenfalls könnte man die worte des präsidenten bei twitter so interpretieren
Berichte die z.B. bei Facebook, Twitter usw. auftauchen, was nicht heißt, dass da nicht auch seriöse Sachen dabei sind. Was der ein oder andere in Talkshows von sich gibt, es gibt einfach Medien denen ich kein Vertrauen mehr schenke.
Aus dem Grund hab ich auch Mottchen gefragt wem sie vertraut.
naja, es kam von seinem offiziellem twitter-acc.
und irgendwo muss man schon etwas vertrauen. sonst könnte man niemandem trauen und das wäre echt traurig. wenn dem so ist, dass du niemandem traust, dann ist das deine sache. ich persönlich versuche noch solchen dingen glauben zu schenken. in dem falle also daran, dass der präsident der ukraine selbst oder einer seiner assistenten die wörter bei twitter eingetippt hat. weil wie sollen sie sonst noch ihre bevölkerung erreichen .... vor allem junge und die welt .... :ohje: