Wenn du noch in meiner Ecke wohnst, melde dich per PN, ich hab welche
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Überall ist Feiertag, nur in Hessen nicht. Also kamen gefühlt sehr viele Menschen von außerhalb in die Frankfurter Innenstadt zum Shoppen. Wenn dann noch an der Hauptwache eine große NFL-Arena aufgebaut wird für das Spiel am WE mit fetten Betonpollern, die sowohl eine Autofahrbahn wegnehmen als auch den Platz für Fußgänger, dann ist Totalstau in der Innenstadt und es wird geflucht, gedrängelt - und die Erkenntnis ist da, es geht auf Weihnachten zu. :weg:
Wer auch nur noch ein wenig bei Verstand ist, sollte Produkte dieses dreck.... Konzerns umgehend meiden - allen vorn das zukünftige Outlook.
https://www.heise.de/news/Microsoft-...k-9357691.html
Um es kurz zu erklären, was die da vorhaben:
Wenn ihr das 'neue' Outlook verwendet und dort EMail-Konten eingerichtet habt, die nicht bei MS liegen, also z.B. GMX, GMail, Yahoo etc., dann werden zukünfigt - ohne dass ihr was dagegen unternehmen könnt - die Zugangsdaten zu diesen Konten, sprich euer Username und das Passwort - an Microsoft übertragen, welche dann diese Informtionen benutzt, um im Hintergrund auf diese EMail-Konten zuzugreifen und ALLE Mails in die eigene Cloud zu synchronisieren, wo sie dann uneingeschränkten Zugriff darauf hätten.
In meinen Augen grenzt das schon an eine Straftat.
Auszug aus dem verlinkten Artikel:
Beim Anlegen eines IMAP-Kontos konnte die c't mitschneiden, dass Ziel-Server, Log-in-Name und Passwort an Microsofts Server übertragen werden. Zwar TLS-geschützt, aber im Tunnel laufen die Daten im Klartext zu Microsoft. Ohne darüber zu informieren oder nachzufragen, genehmigt sich Microsoft selbst Vollzugriff auf die IMAP- und SMTP-Zugangsdaten von Nutzern des neuen Outlooks.
Und auch sowas hier sollte jedem bewusst sein, der dieses ganze Cloud-Gedöns und Online-Konten so toll findet (der Artikel ist zwar schon etwas älter, aber der Sachverhalt trotzdem noch aktuell)
Automatisierte Scans: Microsoft sperrt Kunden unangekündigt für immer aus
https://www.heise.de/hintergrund/Aut...s-7324608.html
Dass sein Konto im Sommer 2020 aufgrund eines solchen Verdachts gesperrt worden war, erfuhr Malik erst über ein Jahr später, als ihm eine polizeiliche Vorladung ins Haus flatterte. Die Polizei befragte ihn und konfrontierte ihn mit dem Verdacht, er habe kinderpornografisches Material zu OneDrive hochgeladen. Doch bei den fraglichen Bildern handelte es sich um eine harmlose Fotoserie von Maliks Neffen, der nackt am Strand spielt und badet.
Ich nutze seit Jahren Linux... :D
Meikelsoft/Outlook nur (gezwungenermaßen) im Büro.
@ Burkhard
Danke für die Info !
Gern geschehen.
Man kann es den Leuten, vor allem der 'Ich habe nichts zu verbergen'-Fraktion, nicht oft genug vor Augen führen, auf was sie sich da aus reiner Bequemlichkeit einlassen.
Es gibt genug Alternativen, man ist auf diese Produkte schlicht nicht angewiesen, dazu zähle ich auch die Clouddienste von Amazon, Google und co.
Vertrauliche Daten darf man nie und nimmer aus der Hand geben und sie irgendwelchen Drittanbietern anvertrauen.
Genau so dieses ganze SmartHome-Kram, wo ich meine Geräte zwingend mit irgendwelchen Servern der Hersteller verbinden muss, da die Dinger ansonsten teilweise nicht funktionieren.
Bei einem Bekannten habe ich erst einmal seinen Saugroboter vom Internet abgeklemmt, da der ziemlich geschwätzig war.
Das Teil läuft zwar noch, aber er kann es nicht mehr per App steuern und muss immer Hand anlegen.
Ich frage mich: warum kommuniziert die App nicht direkt mit dem Saugroboter (sind ja beide im gleichen WLAN), sondern muss über den Server des Anbieters gehen, damit der dann dem Saugroboter die enstprechenden Kommandos schickt?
Dito :D
Aber wir sind eine aussterbende Rasse, vor allem, wenn ich sehe, wie blauäugig und naiv auch Leute, die beruflich mit IT zu tun haben, und bei denen man eigentlich einen gewissen Sachverstand voraussetzen sollte, mit diesen Dingen umgehen.
Ich kann da oftmals nur fassungslos mit dem Kopf schütteln.
Hier nochmal ein Artikel, der belegt, wie hochgradig intelligent es ist, seine Passworte bei einem Onlinedienst zu hinterlegen anstatt sie offline in einen Passwort-Safe zu packen.
Passwortmanager: LastPass-Hacker haben Zugriff auf Kennworttresore von Kunden
https://www.heise.de/news/Passwortma...n-7441929.html
In Zeiten von Alexa, Smartphone, iPhone, Fitbit, Twitter, Telegramm, WhatsApp, einkaufen mit Karte, digitalem Pass und Gesundheitsakte und co ist es allerdings auch lustig zu denken, dass es irgendwie hilft Microsoft zu umgehen. Wir sind längst gläsern in allen Bereichen und dank KI wird das künftig nicht besser werden
Dieses Totschlagargument 'die wissen doch eh schon alles' zählt nicht.
Und wenn die schon alles wüssten: warum wird dann versucht, immer noch mehr persönliche Daten abzugreifen?
Es liegt in einem gewissen Rahmen an jedem selbst, wie viele Daten er von sich preis gibt.
Man kann es definitiv nicht ganz vermeiden - das wäre illusorisch - aber zumindest kann man versuchen, den Umfang der preiszugebenden Informationen zu mininieren.
Fängt z.B. damit an, welches Betriebssystem man verwendet.
Mittlerweile ist Linux auf einem Level angelangt, wo auch normal 'Sterbliche' problemlos damit arbeiten können - man muss halt nur bereit sein zu akzeptieren, dass da eine oder andere ein wenig anders funktioniert als unter Windows.
Windows ist vieles - aber definitiv nicht alternativlos.
Und ob ich bei Telegramm und co. was poste (dann gebe ich bewusst etwas von mir preis) oder Microsoft im Hintergrund ungefragt Mails von anderen Mailkonten abzieht, analysiert und bei sich irgendwo in der Cloud speichert - das sind zwei komplett verschiedene paar Schuhe.
Ach ja: Finger weg von der ePA, zumindest solange sich dort an der aktuellen Implementierung nichts ändert.
Ich kann nur jedem raten, der Speicherung seiner Daten in der ePA zu widersprechen sobald das möglich ist.
Patientenakte: "Toxische elektronische Zugriffe auf die Identität des Menschen"
https://www.heise.de/news/Patientena...n-7365640.html
Ich würde prinzipiell keiner Cloud-Lösung private Daten anvertrauen, auch nicht der iCloud.
Bis 'vor kurzem' wurden z.B. Backups unverschlüsselt gespeichert, mittlerweile ist eine Verschlüsselung möglich, jedoch muss die schärfere Variante, wo auch Apple (angeblich) nicht mehr dran kommt, explizit aktiviert werden.
Die iCloud von Apple im Datenschutz-Check
https://www.dr-datenschutz.de/die-ic...nschutz-check/
Ein großes Problem ist auch, dass Bilder und Datei, die in der iCloud liegen, automatisch z.B. nach kinderpornografischen Inhalten überprüft werden.
Ein paar falsche Bilder (z.B. von Deinen Kindern nackt am Strand) - und schon könntest Du das eine oder andere Problem bekommen, wobei eine Kontosperrung wohl noch das geringste Übel sein würde.
Ich nutze auch Linux.
Heute habe ich die Weihnachtssachen aufgestellt :totl: nur der Baum fehlt noch, ich wollte ja nicht übertreiben :rw::rollin:
@ Burkhard
Ich stimme Dir ja dermaßen zu in allem, was Du schreibst. Im allgemeinen gilt man mit dieser Meinung ja als Dinosaurier und Technikfeind und.......
@ feiveline
Und ich habe nicht einmal ein Smartphone und hoffe, dass mein uralt-einfach-nur-Handy noch lange funktioniert. Auch wenn ich damit all´die wundervollen Spar-Apps von Lidl, Fressnapf, wem auch immer nicht nutzen kann.
Solange Du bei einem Androiden nicht auch ein entgoogeltes Custom-Rom aufgespielt hast, wiegst Du Dich in trügerischer Sicherheit *g*
Wenn ich ein neues Smartphone benötigen sollte (habe immer noch ein altes S5 von 2015 mit LineageOS auf Basis von Android 11), dann ist mein 1. Auswahlkriterium, ob es dafür ein Custom-Rom gibt.
Falls nein, kommt es nicht in die Auswahl.
Das 2. Kriterium wäre ein herausnehmbarer Akku.