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3 Möhren
Es wird im Westen noch nicht wirklich verstanden , dass wir uns den Luxus, keine Opfer bringen zu wollen nicht leisten können. Momentan sitzen wir wie das Kaninchen vor der Schlange und signalisieren: Putin wir lassen dir freie Hand, nur bitte bitte tue uns nichts.
Außer Briefe an die Regierung zu schreiben und Leserbriefe in Zeitungen fällt mir nichts ein womit wir der Ukraine und dem dauerhaften Erhalt der Demokratien ,helfen können. Es muss ja auch niemand tun. Bloß sagen wir hätten von dem Völkermord nichts gewußt und wir hätten nicht gewußt wie man den Kriegsverlauf beeinflussen kann, das können wir nicht. Wir haben es gewußt.
Was wollen wir also tun? Gedenkminuten halten, applaudieren?
Die Frage ist doch: Knickt er tatsächlich ein, wenn er kein Gas und Öl mehr liefern kann? Gibt es dafür eie Garantie? Oder steht der Westen dann am Ende als der große Verlierer da und Putin verhöhnt uns alle? Der Rubel geht übrigens schon wieder nach oben, nur so am Rande. Ich glaube das Ganze ist von so vielen Faktoren abhängig, dass es total stupid wäre, nur einfach den Hahn zuzudrehen! Jeder Kriegstag kostet Putin mehr als 100 Mio $, über die Öl- und Gaslieferungen kommen mtl. ungefähr 1 Milliarde ins Land. Die Daumenschrauben, die wir ihm eben angelegt haben, sind schon ziemlich heftig. Klar, da geht noch mehr, aber man muss auch immer noch was in der Hinterhand haben. Wie sagte Annalena Baerbock: Gas- und Ölstopp ist die Nuklearoption.