Ich hoffe nur, dass dann auch sämtliche Sanktionen innerhalb der Nato und der EU auch für China gelten…
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Ich befürchte, dann bräche hier die komplette Wirtschaft zusammen.
Wir haben uns viel zu abhängig gemacht.
Wenn ich nur daran denke, auf wievielten Sachen die wir kaufen "Made in China " steht...
Dann ist das russische Heer tatsächich schwächer als die meisten Menschen dachten. Es wäre doch anders nicht erklärbar, dass es Putins Ego zuläßt, dass erkennbar wird, dass er das von ihm gesteckte Ziel nicht alleine zu erreichen schafft.
Im russischen Fernsehen war vor ein paar Tagen zu sehen, wie Lukaschenko aus Belarus, Putin gegenübersaß, wobei Putin entspannt über Friedengespräche sprach, während sein Gegenüber nur zuhörte und sich Schweiß aus dem Gesicht wischte. Wieso wohl?
China war der Vorstoß Russlands bestimmt zu früh und der Ärger, dass dadurch die Demokratien aufgerüttelt wurden, überaus groß. China hat auch gelernt. China kann man mit Wirtschaftssanktionen nicht treffen, weil es darauf vorbereitet ist, weil es das gängige Mittel der Demokratien ist. Es hat ein eigenes Währungssystem. Es hat ein riesiges weltweites Netzwerk aufgebaut, Häfen, Flughäfen, Bahnstrecken, usw.
Jedenfalls wäre der Präsidentschaftswahlkampf der ideale Zeitpunkt Taiwan zu annektieren und da kommt ein Krieg zum jetzigen Zeitpunkt total ungelegen. Ich bin davon überzeugt,dass China dann angreift, wenn ihm der Sieg sicher erscheint, daher denke ich dass es nicht an einem Krieg interessiert ist, noch nicht.
Die Tarnkappenjets F35 stehen bis 2024 /2025 unserem Heer auch noch nicht zur Verfügung. Die würden sowieso nur etwas nützen, wenn die anderen Natostaaten auch Aufrüsten. Wir hätten das Geld so dringend für die Kinder und Jugendlichen gebrauchen können, für Jugendaustausch und Völkerverständigung.
Das AKW Tschernobyl, dass durch russische Raketen beschossen worden war läuft momentan mit Diesel Notstromaggregatoren.
Dieser Gedankenaustausch hier ist wirklich sehr hart. Aber wir müssen darüber reden, sollten unsere Gedanken nicht verdrängen, sonst tauchen sie in unseren Träumen auf und wir brauchen unseren Entspannungsschlaf. Aber wenn jemandem hier noch etwas Entspannendes zu erzählen einfällt wäre ich sehr dankbar dafür.
Die Ukraine verbietet nun die Einfuhr russischer Bücher
Hach, um Dostojewski ist es schon schade. Schuld und Sühne, der Idiot und die Brüder Karamasow.
Ja, da haben die Regierungen der "freien Welt" richtig gute Arbeit geleistet. Aber ganz unschuldig sind die Bürgerinnen und Bürger durch ihr Wahlverhalten nicht. Wer wurde gewählt in die höchsten Ämter? Wer Wohlstand für die meisten Bürger/innen versprochen und gebracht/erhalten hat. Das schien zu funktionieren. Investitionen ins Militär im Wahlkampf zu propagieren wäre da sicher kontraproduktiv gewesen.
Es trifft uns nun völlig unvorbereitet. Ich wüßte nicht, dass es fußläufig hier in der Nähe einen Bunker gibt und auch nicht welche Gasmaske ich erwerben sollte. Man kann sich beim Bundesamt für Katastophenschutz anschauen, was man im Notfall vorrätig haben soll, d.h. was in die Dokumentenmappe und einen Notfallrucksack gepackt werden soll. Ich finde nun sollten das Rote kreuz und die Malteser auch vermehrt "Erste Hilfe Kurse" anbieten. Mein letzter Kurs liegt schon Jahrzehnte zurück und es war auch nie nötig einen zu besuchen. Wenn die Vertreter aus USA und China sich in Rom treffen, werden sie wohl nicht über Raubkopien von Computerspielen sprechen. Das bedeutet, ich muss anfangen mir einen Plan zu machen.
Also... ich muss sagen, ich sehe das deutlich entspannter. Ich halte einen Krieg auf deutschem Staatsgebiet immer noch für unwahrscheinlich. Und wenn es doch dazu kommt, hilft man sich irgendwie. Ich bin nicht mal sicher, ob ich fliehen würde oder ob ich nicht doch zum verteidigen bleiben würde. Welchen Mehrwert hätte es zu fliehen? Überleben, um dann in die total zerstörte Heimat zurück zu kehren? Vielleicht zu verhungern wie viele damals nach dem 2. Weltkrieg? Oder Jahre in irgendwelchen Auffanglagern für Flüchtlinge leben wie die armen Menschen aus dem Irak oder Syrien? Och, nein danke. Und sollten Atomwaffen zum Einsatz kommen, muss man sich ohnehin keinen Kopf mehr machen. Dann ist sowieso Schicht im Schacht, da hilft dann auch ein Erste-Hilfe-Kurs nicht mehr.
Ich hab jetzt nach diversen Versuchen der letzten Tage jemanden in der Ausländerbehörde erreicht. Wir leben in Deutschland. Es lebe die Bürokratie in Deutschland. Donnerstag früh um kurz nach 6 fahr ich mit beiden zur Ausländerbehörde unseres Kreises. Ankunft: 1h vor Öffnung. Wurde mir heute strengstens empfohlen. Sie haben bis 15 Uhr auf, haben aber jetzt vor 30min schon die Türen abgesperrt, weil sie zu viele zur Registration bei sich im Amt stehen haben. Aufgrund der Spritpreise kann ich auch mal nicht eben mehrmals hin- und herfahren, werde also mit den 2 da warten müssen. "Sie müssen geduldig sein." Alles klar. Willkommen in Deutschland.
First World Problems würde mein Hase sagen. Hat er recht, aber aufregen muss ich mich trotzdem mal kurz. Unkompliziert gibts in der dt. Bürokratie nicht. "in einem Monat müssen sie dann nochmal herkommen." What?
Na ja, ich würde mich mal aus dem Fenster lehnen und sagen, dass es aktuell aufgrund der sehr hohen Coronainzidenzen einfach überall zu Personalmängeln kommt. Das in Verbindung mit dem hohen Bürokratieaufwand und der immer noch sehr schlechten digitalen Infrastruktur... man muss leider sagen, das ist nicht unerwartet. Aber natürlich dennoch super ätzend :umarm: Und vermittelt direkt mal einen super Ersteindruck :rw:
sorry, was soll denn das blöde deutsche Bürokratie Gerede oder überhaupt dieses Deutschen-Bashing? Schon mal versucht, eine Aufenthaltsgenehmigung in Ghana zu bekommen obwohl man eigenltich längst eine hat? Ich finde, dass sich bei uns schon viel bewegt hat. Mehr geht natürlich immer, und im Krankenhaus sperrt man auch nicht irgendwann zu, weil die Arbeitszeit zu ende ist sondern dann bleibt man halt und arbeitet weiter wenn Not am Mann ist. Aber andererseits tat man das dann teils für Leute, die nur dann kamen, weil ihnen andere Zeiten zu schade waren. Hat immer mehrere Seiten. Andere müssen Überstunden machen damit man selbst nicht zweimal fahren muss?
Na ja, Deutschland ist schon besonders in Sachen Bürokratie. Vor allem Bürokratie mit Stift und Papier. Wo andere Länder herzlich lachen, schreit in Deutschland der Datenschützer einmal laut auf und schon sind die besten und einfachsten Lösungen vom Tisch. Weil man ja den Datenschutz nicht verletzen darf. :rw: Ich muss z.B. wenn ich ordnungsrechtliche Fälle verfolgen möchte ein Mailanfrage an das Meldeamt stellen, ob die Anschrift noch passt. Es gäbe a auch die Möglcihkeit die Software bei mir auf dem Rechner zu installieren, so dass ich selber gucken könnte, aber das verstößt gegen den Datenschutz. :rw:
Nicht unerwähnt soll bleiben, das mein Nachbarlandkreis Potsdam-Mittelmark die Erstaufahme digitalisiert ermöglicht, sogar den Antrag auf Unterstützung.
Teltow-Fläming bin ich und da gehts noch vor Ort mit Wartzeit, Stift und Papier.
Na, ja wo woanders ist auch nicht viel besser. Ich versuche schon seit 6 Monaten Termin bei meinem Konsulat zu bekommen. Niemand geht an das Telefon, keine Antwort auf mehrer eMails. Mein Pass ist mittlerweile seit 2 Monaten abgelaufen.
Aus Ärger und Frust habe ich Notfallnummer des Konsulats gewählt und die „nette“ Dame an andere Seite der Leitung hat mir deutlich gemacht, ich soll mich gedulden ich bekomme von ihr auch keinen Termin.
Im Gegenzug ist mein Überstunden Konto seit 12 Monate um 150 Stunden reicher und das als Teilzeitkraft.
Ich meinte nicht , dass man den Notfallrucksack usw. braucht um ins Ausland zu fliehen, sondern, wenn man das Haus verlassen muss. Das gilt auch für andere Katastrophen. Sollte sich ein Kriegsgeschehen entwickeln bei dem es um eine Neuordnung der Welt geht, d.h. Demokratie gegen Autokratie, macht Flucht sowieso keinen Sinn.
Dass ein Erste-Hilfe-Kurs bei einem Atomkrieg nichts bringt ist klar. Da hast du mich falsch verstanden.
Wieso sollte ein Krieg auf deutschem Boden unwahrscheinlich sein? Am Wochenende landete eine russische Rakete etwa 20 km von der polnischen Grenze entfernt in der Ukraine. Du weißt, dass eine russische Rakete auf dem Boden eines Nato- Mitgliedstaates den Bündnisfall der Nato auslöst, der da lautet, sinngemäß:
wird ein Mitgliedsstaat angegriffen, helfen ihm die anderen Bündnisstaaten.
Gehen wir davon aus Putin wüßte das und läßt trotzdem Rakten in Grenznähe einschlagen, dann sehe ich 3 Möglichkeiten einer Erklärung. 1.Er will den Westen warnen, oder 2.
er will den Bündnisfall, weil er schon die Zusage einer Unterstützung durch China hat und er sich dadurch stark fühlt, oder 3. er will einen Grund für den Bündnisfall auslösen, wobei er gleichzeitig behauptet es sei ein Vesehen gewesen, um zu testen, ob seine Beschwichtigungstaktik -trotz aller Lügen, trotz seiner Massenmorde...- weiter bei den Demokratien funktioniert und er sie weiterhin an der Nase herumführen kann. Das gäbe ihm eine Chance Unruhe in der Nato zu stiften, denn es könnten die einen sagen, das akzeptieren wir nicht, wir werten das als Angriff, der vermeidbar gewesen wäre, wenn er das Grenzgebiet gemieden hätte, statt eine Provokation zu riskieren, andere könnten sagen, lieber glauben wir Putin, dass es ein Versehen war, denn sonst müssten wir jetzt handeln und das wollen wir nicht. Aber: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.
Putin hat seine Gebietsansprüche angekündigt. Er hat es auch ganz genau so gemeint wie er es gesagt und geschrieben hat. Die Ukraine reicht ihm nicht.
Man muss, wenn man sich mit der Geschichte befasst hat, die Augen nicht nur schließen, sondern fest zusammenkneifen, um nicht zu sehen, dass es um sehr viel mehr geht als um einen Krieg in der Ukraine. Die Haltung Chinas wird bei diesen Schlachten noch entscheidend sein. Mir fällt jetzt einfach das Wort Schlacht ein, weil in der Ukraine zum Teil Menschen regelrecht abgeschlachtet werden. Ich denke gerade an die Familie die bei der Flucht auf der Straße erschossen wurden. Mutter, Tochter und Sohn lagen getötet auf offener Straße und 2 Tiertransportboxen lagen daneben.
Aber, wie bereits oben von mir beschrieben, als ich über die Präsidentschaftswahlen in den USA schrieb, könnte für China der Zeitpunkt einfach jetzt zu ungünstig sein und es wirkt vorerst konstruktiv an einer friedlichen Lösung des aktuellen Krieges mit. Entspannt bin ich dann trotzdem nicht.
In der derzeitigen Lage ist ein Krieg auf deutschen Boden so unwahrscheinlich, wie Putin die Ukraine angreift. Auch das hatten die allermeisten (auch Experten) als sehr unwahrscheinlich abgetan. Nur in Geheimdienstkreisen war man wahrscheinlich schlauer. 20 KM vor der Grenze ist ein Schiß für eine Rakete. Was, wenn die nun (wirklich) eine technische Störung hat und in ein nahegelegenes Dorf in Polen einschlägt und es Tote und Verletzte gibt? Dann isser da, der Bündnisfall. Und wenn dann die NATO (was ich nicht glaube / hoffe, aber was möglich ist) sofort zu einen Vergeltungsschlag ausholt, dann haben wir in Nullkommanix auch Krieg auf deutschen Boden.
Derzeit spielt Putin auf Zeit. Er weiß, je länger der Krieg dauert, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass die Allianz bröckelt. Weniger die Nato, denn die ist eben wenig gefordert, aber vielmehr die der EU und die Verbindung nach Amerika. Da hat er natürlich mit Biden einen falschen Mann an der Spitze. So einen Clown wie Trump hätte alles ohe die Bündnispartner gemacht, das ist unter Biden schwerer. Aber die EU wird der Knackpunkt sein. Und da dann insbesondere solche Staaten wie Serbien und Ungarn, die im Herzen zu Putin halten. Je länger der Krieg dauert, desto schmerzhafter werden die Auswirkungen auch auf die Staaten der EU und es ist nur eine Frage der Zeit, wann die bröckelt und dann kommt seine Zeit, wo er sich bequem zurück legen kann und abwartet.
Ja, ein bisschen was, sehe ich anders. Also klar hat man auch einen Angriffskrieg auf die Ukraine für unwahrscheinlich gehalten. Aber wir haben eben auch noch Polen dazwischen, Deutschland muss sich bei dem desolaten Zustand der Bundeswehr gut überlegen, wie und ob es seinen Bündnisverpflichtungen in der Nato nachkommen kann. Und das würde auch voraussetzen, dass sich die Nato zu einem sofortigen Gegenschlag entschließt, sollte ein "Malheur" passieren mit einer der Raketen. Da muss halt doch noch einiges zusammen kommen.
Zumal ich nicht glaube, dass Russland auf Zeit spielt. Das können sie sich gar nicht leisten. Je länger der Krieg dauert, desto teurer wird er, desto schlechter für die Moral für die eigenen Truppe und besser für die Ukrainer. Es wird noch mit Kriegszubehör aus Sowjetzeiten gekämpft (wie wir es quasi auch müssten, so desolat ist der Zustand unserer Armee), was für mich heißt, dass da einfach auch nicht unendlich Nachschub vorhanden hat und es geht ja einfach auch das ein oder andere verloren bei den Kämpfen. Nach nur 12 Tagen Krieg steht Russland bereits kurz vorm Staatsbankrott. Ein paar Reserven werden sie sicherlich haben, aber um auf "Zeit zu spielen" müsste Putin irgendwo kellerweise Gold gebunkert haben oder sich massiv bei China verschulden- wenn China bereit dazu ist, hier zu investieren. Sicherlich ist es verlockend, Russland in der Hand zu haben, aber es gibt ja Risiken. Auch China möchte keine riesigen Summen- wie sie für einen längeren Krieg benötigt würden- verlieren (und verlieren würden sie sie, wenn Russland nach dem Krieg zahlungsunfähig wäre.
Ich sehe einen Machthaber, der sich verschätzt hat, der Boden verliert und der eben keine Zeit hat, sondern das jetzt entweder zügig gewinnen und den Widerstand in der Ukraine brechen muss (sehe ich noch nicht) oder eben irgendwas aushandeln muss. Generäle und Geheimdienstmitarbeiter, die gefeuert oder unter Hausarrest gestellt werden, werden wohl keine guten Nachrichten von der Front gebracht haben. Ohne Zweifel wird er die Ukraine in Schutt und Asche zurück lassen. Aber Kapazitäten, um sich mit der Nato anzulegen, sehe ich nicht. Außer eben er setzt Atomwaffen ein und dann ist's ohnehin egal für uns.