Und, hat es Bier geregnet? :girl_haha:
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Und, hat es Bier geregnet? :girl_haha:
Sieht mega aus! :good: Ich war letzte Woche in Breslau, um Me and that man zu sehen, war auch wirklich super! :froehlich: Von Breslau hab ich nix gefunden, das Video hier ist aus Danzig: https://www.youtube.com/watch?v=Utdzxb9Ce1o
Morgen steht für Freundin und mich Konzert von Tori Amos an :froehlich:
Da bin isch huete abend: https://www.astra-berlin.de/events/2...he-baboon-show
Was ein geiler Scheiß gestern! :herz:
Bis vor wenigen Wochen hatte ich von "The Baboon Show" noch nie etwas gehört, aber spätestens seit gestern bin ich ein Fan von der Truppe! Das war so eine fette Vorstellung auf der Bühne...Wahnsinn!
Das Astra Kulturhaus ist ein Club wie aus längst vergangenen Zeiten. Klein und etwas schmuddelig, aber mit einem ganz tollen Flair. Das Club mag schätzungsweise 1000 - 1200 Leute fassen und gestern waren geschätzt 800 da. Und wie man das von einem guten Club gewohnt ist, war es eng und stickig und natürlich merkte man überdeutlich, dass Cannabis legilisiert ist. :rollin: Das Publikum war so breit gefächert, wie man es heutzutage selten sieht. Außer dem Geschäftsmann mit Anzug und Krawatte war alles vertreten. Kiddies, Teeenis, Erwachsene und Rentner. Punks und Normalos, Metalfans mit und ohne Kutte.
Und The Baboon Show machte das, wofür die Fans Geld bezahlten haben: Musik! Da gab es keine Schnörkel und keine Showeffekte. Die Truppe kam auf die Bühne und legte los. Auch die Songs sind keine Viertelstündigen Epen mit Streichern und Trompeten, sondern straighter, schnodderiger Rock'n'roll von 3 Minuten Länge. Und trotz der Tatsache, dass es saulaut war (wenn ich mir schon Gehörschutz ins Ohr prummele), kam der Sound klar rüber. Mindestens 50% von der Truppe macht natürlich Sängerin Cecilia Boström auis. Die Frau ist ein echter Vulkan. Dreimal hat sich sich bäuchlings von Hand zu Hand über den Köpfen durch die Menge tragen lassen. Sie läuft und tanzt auf der Bühne wie ein Berserker, sie springt und schmeißt sich aufg die Bühne und doch immer das Mikro in der Hand und trifft die Töne. Und sie klingt wie eine Mischung aus Gilbert Bécaud und Melissa Etheridge :rollin:
Summa summaruim: Da geht ich 1000% wieder hin und kann es auch niur jedem anderen empfehlen, der auf solche Musil steht.
Hier einfach mal ein paar bebilderte Eindrücke von gestern abend:
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Ohja, das Astra ist toll!:herz:
Die Deathstars haben eine Tour angekündigt und ich weiß so gar nicht, ob ich zu mehreren Terminen fahren soll oder es bei nur München belasse. Theoretisch wären zwei Termine (also entweder oder) machbar, aber ich weiß einfach nicht, ob's mich noch so begeistert wie früher, war damals einfach ne andere Zeit/Lebensphase :girl_sigh: Naja, mal sehen, ist ja noch ne Weile hin.:coffee:
Mein nächstes Event am Sonntag: https://hole-berlin.de/event/delain-2/
Ich hoffe die Klimakleber bringen meine Planung nicht durchher! :rollin:
Wer verlegt denn ein Indoorfestival Anfang Mai einfach mal so nach draußen?!:bc: Nachmittags ist das ja bestimmt ganz schön, aber Abends/Nachts werden wir uns den A*** abfrieren. Regen ist auch noch angesagt, alles :scheiss:
oh hu :rw: welches denn?
Andernach Metal Days
Ach da war meine Kollegin regelmäßig, als sie da unten noch gewohnt hat.
Da waren wir immer zum Death Feast. Aber das war im Sommer. Da möchte man eh nicht rein.
Delain, Hole 44 Berlin, 30.04.2023
Ich hole mal etwas aus. Delain kommt aus den Niederlanden und wurde 2003 vom ehemaligen Within Temptation Keyboarder Martijn Westerholt gegründet. Die Anfänge waren holprig und so kam erst 2006 die erste Scheibe raus. Mittelpunkt der Gruppe war zweifelsfrei Sängerin Charlotte Wessels, die neben einer genialen Stimme auch Anheizer und Blickfang auf den Konzerten war. Musikalischer Kopf der Gruppe war von Anfang an Martijn, der damals wie heute fast alle Songs der Gruppe im Alleingang schreibt. Die Besetzung der Gruppe wechselte mehr oder weniger oft. Für mich war Delain schon immer -neben Amaranthe und Dynazty- meine absolute No1!! Seit ich sie, fast auf den Tag genau vor11 Jahren das erste Mal live in Berlin gesehen habe, war meine Leidenschaft entfacht. Als ich sie schließlich am 14.02.2020 in Utrecht auf der CD Release Party von „ Apocalypse & Chill“ live erleben durfte, war mir nicht klar, dass dies ihr letztes Konzert vor der Corona Pandemie war und gleichzeitig ihr letztes Konzert in dieser Besetzung! Denn Anfang 2021, mitten in der Pandemie, platzte die Bombe: Martijn hatte sich von den anderen 4 Musikern getrennt und wollte Delain nur noch als Studioprojekt fortführen! Ich will nicht sagen, dass eine Welt zusammenbrach, aber ich war schon ziemlich geschockt. Nie wieder Delain live. Eine Gruppe, die wie kaum eine anderen das Publikum immer im Griff hatte und ein absoluter Stimmungsgarant war.
Aber nur wenige Monate später sickerte durch, dass nach und nach neue Musiker zur Gruppe stießen. Die größte Frage war aber: Wer soll Charlotte ersetzen? Sie war für mich DER Inbegriff einer Frontfrau mit einer megagenialen Stimme. Und die Stimmfarbe war schon ziemlich einmalig. Im Sommer 2022 dann die Meldung: Delain hat eine neue Frontfrau: Diana Leah! Eine rumänische Songwriterin mit Wohnhaft in Italien.
Der 10.02. brachte dann mit der VÖ der neuen Scheibe „Dark Waters“ Licht ins Dunkel. (ich habe die Scheibe danach Tag und Nacht rauf und runter gehört). Diana hat eine fast deckungsgleiche Stimme wie Charlotte. Ein kleinen Tick heller, aber ansonsten ziemlich identisch. Ich hätte vieles erwartet, aber das war eine echte Überraschung. Das Album selbst ist der Kracher. War „Apocalypse & Chill“ doch an einige Stellen ziemlich holprig, so war Dark Waters wie aus einem Guss.
Also stand fest: die muss ich live sehen. Am liebsten wäre ich der Truppe hinterher gereist, aber das hätte hier zu Hause zu ernsthaften „Diskussionen“ geführt. Kommen wir also zum gestrigen Tag.
Das Hole 44 ist ein Miniclub. Das Fassungsvermögen schätze ich mal auf maximum 500. Leider fanden sich auch nur ca. 350 Fans ein. Aber dieses 350 Leute machten den Abend wieder zu einer riesigen Party. Die deutschen uralt Symphonicrocker von Xandria heizten krass ein und als Delain dann die Bühne betraten waren alle auf Betriebstemperatur. Der Opener „The cold“ vom neunen Album setzte da schon Maßstäbe. Die Setlist anschließende ist wie ein Best-of aus 20 Jahren musikalischen Schaffen der Gruppe. Und so ging auch das Publikum mit. Minutenlanger Applaus und Gejohle nach fast jedem Song. Und man merkte Der Gruppe an, dass sie das sichtlich genoss. Meine persönlichen musikalischen Highlights an diesem Abend: das episch angehauchte Beneath, control the storm, der Opener the cold und natürlich die alltime Favorites we are the others und the gathering.
Noch ein Wort zu Diana: Das war eine Top Bühnenpräsenz. Von der ersten bis zur letzten Minute hatte sie das Publikum in ihren Bann gezogen und stimmlich war das 1a. Und auch wenn es mir schwerfällt, muss ich eingestehen, dass sie Charlotte uneingeschränkt ersetzt! Für mich ist meine kleine Delainwelt wieder in Ordnung. Und ich habe schon gesehen, dass sie im November in Holland 3 Konzerte haben, von denen eines in Enschede direkt hinter der Grenze liegt. Ich glaube ich abe am 18.11. was vor!
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