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Die Tierärztegebührenordnung wird vom BMEL an modernste Untersuchungsverfahren angepasst.
Seit über 20 Jahren ist dies die erste umfassende Novellierung.
Das Bundeskabinett hat in seiner Sitzung vom 25.Mai 2022 die von Cem Özdemir, BMEL, vorgelegte Neufassung der Tierärztegebührenordnung beschlossen.
Der Bundesrat muss die Neufassung der Tierärztegebührenordnung noch beschließen. Voraussichtlich wird sie im Oktober 2022 in Kraft treten.
https://www.bmel.de/SharedDocs/Press...gebuehren.html
Auch die Stellungnahmen vom Deutschen Tierschutzbund usw. sind interessant zu lesen.
Wieso habe ich dann gestern einen Großeinkauf für meine beste Freundin und ihre Familie gemacht?
Richtig: Die liegen alle mit Covid flach, meine Freundin inklusive Geschmacks- und Geruchsverlust.
Neeeein. Das kann nicht sein. Es ist doch offiziell vorbei. Bestimmt ein Irrtum. Oder so.
Hoffe, sie kommen schnell wieder auf die Beine :flower:
Du meinst die Befürchtung, dass sich immer weniger Privathaushalte Haustiere halten können und die Tierheime/-schutzvereine die Kosten auch nicht mehr stemmen können, weil durch die Inflation auch nicht mit einem Spendenzuwachs zu rechnen ist und die Kapazitäten der Aufnahmemöglichkeiten schwinden? Die Sorge teile ich auch.
ich kenne eine sehr gute Pflegestelle für Kaninchen, die genau deshalb nun aufgehört hat, weil sie die Kosten für Futter izwar gerade noch so hinbekommt, aber die Tierarztkosten derart in die Höhe gegangen sind, dass sie sagt, das bekommt sie im Notfall dann eben nicht mehr hin.
Ich habe hier in einem Thread geschrieben, dass ich für den stationären Aufenthalt 350 Euro pro Tag zahlen musste. Man hat nicht nur ein Kaninchen, sondern mindestens immer zwei; und selten kommt ein "Unglück allein", d.h. meistens kommt gerade alles zusammen. Und was dann? Es ist verständlich, dass Ärzte/Innen angemessen bezahlt werden wollen, aber es ist schrecklich wenn man den Tieren helfen will, es aber nicht mehr kann. Wenn sich nur wenige Tierhalter/Innen die Behandlungen leisten können, wird es auch zu Praxis- und Klinikschließungen kommen.
Der Gedanke, dass Tierhaltung Luxus wird, ist schon irgendwie traurig. Tiere sind so wichtige Begleiter für viele Menschen. Andererseits kann man dann ja vielleicht doch drauf hoffen, dass ein Tierkauf überlegter geschieht und man dieser Vermehrerei langfristig einen Riegel vorschiebt? Wozu Tiere vermehren, wenn sie dann niemand kaufen kann.
Die Tiere die von Vermehrern gekauft werden, werden i.d.R. sowieso unüberlegt gekauft. Ich denke daran wird sich nichts ändern. Schlimmer/Schwerer ist es für die Tiere aus dem Tierschutz, denn da adoptieren Leute die Tiere ganz bewußt, und auch oft bewußt unter dem Tierschutzaspekt, dass es ein Tier, das gefunden, oder aus welchen Gründen auch immer abgegeben wurde, "es mal besser, oder richtig gut haben" soll.
Dadurch wird es noch mehr Tierleid geben. Wenn man den Tierarzt nicht bezahlen kann, geht man eben nicht hin und das Tier hat das nachsehen...
Das befürchte ich leider auch… :ohje:
Dieses Klientel kauft dann eben ein neues Häschen wenn das alte (aufgrund der nicht „akzeptablen“ Kosten) „verreckt“ ist…. so kleine Babys sind für die Kinder doch auch viel niedlicher und schön… :ohje: