:umarm: das rum wandern kenn ich auch von meiner Mutter.. Auch das wenig essen und noch weniger trinken. Man ist so machtlos :ohje:
Druckbare Version
Wenn meine Mutter aus dem Haus laufen würde, wäre das ein Albtraum.
Meine Eltern wohnen direkt am Waldrand, da würde sie eher einem Wildschwein begegnen, als der Polizei. In der spärlichen Nachbarschaft würde allerdings jeder sofort wissen, wo meine Mutter hingehört.
Ich gehe nachher mal auf den Spitzboden und schaue nach ob da noch das Türgitter ist, mit dem ich meine Kiddies damals von unbeaufsichtigten Ausflügen in die Küche abgehalten habe.
Die größte Gefahr sehe ich darin, dass sie Nachts die Treppe runterfällt. Das könnte man damit ja verhindern und so kommt sie auch nicht aus dem Haus.
Die IKK gesundplus hatte mich auch sehr unfreundlich darauf hingewiesen,dass ich wieder arbeiten gehen solle.
Bei meiner Oma haben wir auch immer gedacht, dass sie spazieren gehen würde auf gewohnten Wegen. Und sie ist mit dem Bus in die Stadt gefahren. Sie ist vorher nie mit dem Bus gefahren.
Aber die Sturzgefahr ist eindeutig relevanter. Meine Oma wohnte ja gegenüber, weil in unserem Haus die Treppen so schmal und steil waren, dass wir sie gar nicht hätten bei uns pflegen können.
Alzheimer/Demenz allgemein ist so ne Schei*krankheit
Ich war jahrzente lang bei der TK.
Mit Ende 50 wurde ich schwer krank, lag ca. ein halbes Jahr in verschiedenen Krankenhäusern bis überhaupt eine Diagnose gestellt werden konnte. Danach nochmal OPs, danach Reha. Ich war noch in der Rekonvalesenz, aber definitiv auf dem Weg zur Besserung.
Meine TK hat mich angerufen und angeraten auf Rente zu gehen, das gibt sowieso nichts mehr. Das meinte der Sachbearbeiter, der die Kosten natürlich der Rentenkasse zuschieben wollte.
Für mich war das in meinem Genesungsprozess natürlich eine deprimierende Aussage.
Ich habe nach meiner Genesung auch die Krankenkasse gewechselt, aber lass es dir gesagt sein, das sind alles die gleichen Verbrecher.
Wer etwas Verbitterung daraus hört, liegt da nicht falsch.
Sowas habe ich bei meiner Recherche dazu ganz, ganz viel gelesen. Es würde geraten in Rente zu gehen, den Job zu kündigen, all sowas. Das finde ich so gemein.
Schön, dass es dir wieder gut geht :umarm:
Falls es hilft: ich war vorletztes Jahr 5 Wochen krankgeschrieben und bekam dann auch Post von meiner Krankenkasse. Ich weiß den Wortlaut nicht mehr, aber es war auf keinen Fall so böse (dann wüsste ich das ja noch!?). War meine ich eher informativ gehalten, wie das mit Krankengeld ist und sowas. Barmer.
Bin auch bei der TK. War auch vor kurzem im Krankengeld und anschließend in der Wiedereingliederung. Wo man ja auch krankengeld bekommt und krankgeschrieben ist. Ich muss sagen, dass ich in dieser Zeit nur gute Erfahrungen mit der TK gemacht habe. Ich habe auch mehrfach angerufen, wenn ich was nicht wusste, wie es zu regeln ist usw. oder allgemeinde Fragen hatte. Die waren immer nett und hilfsbereit.
Sie haben mir sogar gesagt, dass ich nachdem was ich durchgemacht habe mir Zeit geben soll um wieder auf die Beine zu kommen.
Ergänzug: Evtl ist es abhängig von der Region / Sachbearbeiter? Wobei ich ja auch verschiedene am Telefon hatte.
Das mit der Barmer kann ich bestätigen.
Ich war 2018 wegen einem ausgerenkten Ellebogen länger Krankgeschrieben, die haben mir sofort Infomaterial geschickt wie das denn mit dem Krankengeld und so ist.
Krankengeld hat hier auch prima geklappt.
Aber als ich aus der Reha als arbeitsfähig entlassen wurde und dann doch nicht arbeiten könnte,haben sie sich angestellt.
Ich glaube auch, dass es viel auf den Sachbearbeiter ankommt… meine Freundin hat vor Jahren all ihr Haare verloren, es gab eine Therapie in der Hautklinik, die teuer war und die KK nicht übernehmen wollte… sie hat schon mehrfach mit ihrem Sachbearbeiter gesprochen, dann hatte sie nochmal angerufen, da war eine Kollegin von ihm dran, Urlaubsvertretung, meine Freundin hatte ihr alles geschildert und die hatte ihr direkt am Telefon zugesichert, dass die Kosten übernommen werden….
Wäre ein GPS Tracker eine Option? Es gibt schon Systeme speziell für Demente Personen. Da kann man nen Radius einstellen und der Tracker schickt nen Alarm, wenn er sich aus dem Radius raus bewegt. Über ne App kann man den Tracker dann finden.
Die Tracker haben mitunter auch nen Bewegungs/Erschütterungsalarm.
Ich bin bislang mit der mhplus sehr zufrieden
Infos zu Krankengeld habe ich gar nicht bekommen :coffee:
Okay, also Barmer und mhplus kommen auf die Liste.
Und Ja, das kann bestimmt am Sachbearbeiter liegen.
Keine persönliche Erfahrung, aber ich höre von vielen Kolleg*innen das die Viactiv super ist.
Da werde ich wohl hin wechseln...
Der Sachbearbeiter spielt mit Sicherheit eine wichtige Rolle. Aber grundsätzlich geht es um die Firmenpolitik und das System.
Ich lasse seit Jahren meine Zähne in Ungarn machen, ist ja EU. KK argumentiert, sie sind in Deutschland versichert, warum nicht hier? HIer habe eine Zuzahlung von fast 10.000 Euro, in Ungarn kostet mich der Spass weniger als 3000,--. Also, ich wollte nur die geringe Zuzahlung der der deutschen Krankenkasse.
Die Hürden waren so hoch, mir ist der Kopf vor Schmerzen geplatzt. Also habe ich auf den Krankenkassenbeitrag, der mir eigentlich zugestanden hätte, verzichtet.
War jetzt zwar nicht ganz OT, aber die Krankenkasse mußte nichts bezahlen und hat dem zufolge gewonnen.
Oder irgendwo im Haus einen Bewegungsmelder installieren, falls sie (nachts) über einen gewissen Bereich hinausgeht.
Wir hatten bei meiner Mutter Babycams, die Alarm geschlagen haben.
War aber nicht lange, weil sie dann sowieso nicht mehr laufen konnte. Aber auch danach haben die uns gute Dienste geleistet.
Freund hatte auch länger (und öfter) mit längeren Krankschreibungen und Krankengeld zu tun und seine DAK war da auch recht entspannt, was ich so mitbekommen hab