Was für ein Alptraum
https://taz.de/Kriegsschaeden-in-der-Ukraine/!5839848/
Druckbare Version
Was für ein Alptraum
https://taz.de/Kriegsschaeden-in-der-Ukraine/!5839848/
Allerdings. Eigentlich ist klar, dass die Ukraine nicht gewinnen kann. Sie kann vielleicht ihre Unabhängigkeit verteidigen, aber was dann? Verloren hat sie dann trotzdem- viele Städte und Industrieanlagen dem Erdboden gleich gemacht, wichtige Infrastruktur zerstört.
Und selbst wenn sie es nicht schafft, wird Putin dieses große Land nicht auf Dauer und auch nur mit Gewalt halten können. In jedem Fall wird es bei diesem Krieg keine Sieger geben, nur Verlierer. Ich wünschte, Putin würde das auch endlich einsehen.
Ich schiebe es hier auch noch einmal rein:
Wir wollen zusammen wenigstens ein bisschen helfen
Anhang 195018
Wir mussten das einmal schreiben da sich zeigte, dass die meisten falsche Vorstellungen von der Tierbetreuung haben.
Zeigt aber trotzdem wes Geistes Kid du bist. Schon mal wegen Falschparken von 4 Polizisten plus Kamera abgeführt worden und zum Fototermin gebeten worden? Nein? Komisch, ist aber auch eine Owi.
Für alle anderen Gutmenschen:
https://en.wikipedia.org/wiki/Azov_Battalion
:hä:
:freun: Gut, ich dachte schon ich stehe auf der Leitung ^^
Mir stellen sich bei dem Gebrauch des Wortes "Gutmensch" immer alle Haare auf (weil ich damit auch das dritte Reich verbinde)
Und was sind die anderen? "Schlechtmenschen"? :denk:
Hier ist mal ein Ausschnitt aus dem Wikipedia-Artikel dazu:
Unwort des Jahres[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Durch die Sprachkritische Aktion Unwort des Jahres in Deutschland erhielt das Wort 2011 den zweiten und 2015 den ersten Platz als Unwort des Jahres.[32] Dies begründete die Jury 2011 folgendermaßen:
„Mit dem Ausdruck Gutmensch wird insbesondere in Internet-Foren das ethische Ideal des ‚guten Menschen‘ in hämischer Weise aufgegriffen, um Andersdenkende pauschal und ohne Ansehung ihrer Argumente zu diffamieren und als naiv abzuqualifizieren. Ähnlich wie der meist ebenfalls in diffamierender Absicht gebrauchte Ausdruck Wutbürger widerspricht der abwertend verwendete Ausdruck Gutmensch Grundprinzipien der Demokratie, zu denen die notwendige Orientierung politischen Handelns an ethischen Prinzipien und das Ideal der Aushandlung gemeinsamer gesellschaftlicher Wertorientierungen in rationaler Diskussion gehören. Der Ausdruck wird zwar schon seit 20 Jahren in der hier gerügten Weise benutzt. Im Jahr 2011 ist er aber in unterschiedlichen gesellschaftspolitischen Kontexten einflussreich geworden und hat somit sein Diffamierungspotential als „Kampfbegriff gegen Andersdenkende“ verstärkt entfaltet.“[33]
Im Jahr 2015 lautete die Begründung, dass im Zusammenhang mit dem Flüchtlingsthema insbesondere auch diejenigen beschimpft würden, die sich ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe oder gegen flüchtlingsfeindliche Angriffe in der Bundesrepublik Deutschland einsetzen.[34][35] Die Wahl war beeinflusst durch das Flüchtlingsthema 2015.[36] „Gutmensch“ wurde gewählt, weil der Begriff Hilfsbereitschaft pauschal als naiv, dumm und weltfremd diffamiere.[37] Die Kritik richte sich nicht nur gegen Rechtspopulisten, sondern auch gegen Journalisten der Leitmedien, die das Wort „Gutmensch“ gebrauchen würden.
Quellenangabe: https://de.wikipedia.org/wiki/Gutmensch
Für mich demonstrieren "Spaziergänger" ebenfalls einen sehr fragwürdigen Umgang mit Demokratie und Werten wie Rücksichtnahme, Toleranz und auch so ganz allgemein Einsichtsfähigkeit. Ralf war überspitzt. Aber bitte habt Verständnis - zumal er ja sofort klargestellt hat, dass es überspitzt war. Ich könnte auch hoch im Strahl kotzen über diese Selbstgerechten. In dem Moment wo ich das schreibe, höre ich wieder im Hintergrund im TV IMpfen impfen impfen, ich kanns nicht mehr hören. Können wir nicht irgendwann mal zur Normalität übergehen, oder uns voll auf die Ukraine konzentrieren, statt im Hinterkopf immer noch dei Pandemie und die möglichen neuen Eskalationen im Herbst zu haben, nur weil doch mehr als die üblichen 5% Beknackten, die es immer irgendwo gibt, es nicht schaffen, mal ihre Weltsichtsbefindlichkeiten hinten an zustellen und sich einfach mal nur ihren Pieks zu holen.
Und damit sorry für das Off Topic, musste mal raus, gerne zurück zur Ukraine (wobei ich war hier in der Woche vor Kriegsausbruch in so eine Beknackten-Demo geraten, und habe fast geheult vor Entsetzen - wir stehen auf der Schwelle zu einem möglichen dritten Weltkrieg , und die Ukraine über der Schwelle ihrer menschenlichen Katastrophe, und man hat nix anderes zu tun als sich GEGEN IMPFEN? zu engagieren???)
Aber immerhin ist es ja jetzt angekommen. Oder ist es immer noch nicht peinlich, "spazierenzugehen" und "Diktatur" zu rufen?
Ich will's kurz machen: Nein, können wir nicht, solange wir 300.000 Neuinfektionen am Tag haben und die Krankenhäuser vierlerorts nur noch im Notbetrieb laufen- was bedeutet dass schon wieder und immer noch OPs verschoben werden müssen, weil weder im OP, noch auf ITS, noch auf Normalstation genügend Personal vorhanden ist. Sollen wir so tun, als ob das kein Problem wäre, nur weil es auch woanders brennt? Ich denke nicht. Aber das ist eine Diskussion für einen anderen Thread.
---
Zum Ukrainekonflikt: Gerade gelesen, dass Putin ein weiteres Mitglied aus seinem inneren Kreis verloren hat. Der hat sich samt Familie in die Türkei abgesetzt. Ich finde, das lässt tief blicken, was die Zustände da angeht und macht mir Hoffnung, dass das alles nicht mehr lange durchzuhalten ist.
und dennoch glauben Putin 70 % der Bevölkerung, wird so zumindest von verschiedenen Reportern die dort leben so erzählt. Die Blase in der dort viele Leben ist gigantisch offenbar, aber dass Menschen in realititätsfernen Blasen leben können, selbst in Ländern wo man sich jederzeit immer und überall umfassend informieren kann, hat ja ein Teil der Bevölkerung auch hierzulande eindrucksvoll bewiesen währen der Pandemie. In Russland gibt es solche Möglichkeiten ja nun gar nicht mehr
Ich denke mal, dass Ihr beide beim Impfenthema nicht soweit auseinander seid. Wenn ich es richtig verstehe, nerven Euch beide die Leute, die sich impfen lassen könnten, es aber nicht tun und deshalb wegen ihrer Freiheitsrechte auf die Straße gehen und damit noch mehr dafür sorgen, dass das Gesundheitssystem überlastet ist.
Ich persönlich bin nicht direkt für Impfzwang (weil ich auch Leute kenne, die da mit Nebenwirkungen zu kämpfen haben, persönlich bin ich geboostert). Aber wer sich dagegen entscheidet, soll dann einfach dafür sorgen, dass sich das Ganze nicht noch weiter verbreitet. Freiheit beinhaltet nicht nur Rechte sondern auch Verantwortung und Pflichten.
Das heißt dann einfach: Masken nutzen und Mengenansammlungen zu vermeiden statt unmaskiert in Gruppen "spazieren" zu gehen.
Und angesichts dessen, was uns gerade durch Putin droht, ist es mehr als nervig, wenn solche Egoisten das Gesundheitssystem belasten. Weil wir einfach nicht wissen, was noch kommt.
Mir persönlich macht es eher Angst, dass dieser Irre immer mehr Leute verliert. Da ist ja dann gar kein Korrektiv mehr da und er verliert immer mehr das Gesicht.
Es erinnert mich ein wenig an die letzten Tage von Hitler: bevor er verliert, soll doch lieber die ganze Welt untergehen – aber das ist nur meine persönliche Angst
Ich bleibe bei meiner Meinung: Nie war die Welt so nahe an einem Atomkrieg wie im Moment. Der Irre wird mehr und mehr in die Enge getrieben und ich denke jeder weiss, was die Urinstinkte sind, wenn jemand (Tiere) ausweglos in die Enge getrieben wird: Handeln ohne den Gedanken an die Folgen des Handelns. Und das macht mir Angst. Und neben diesem Supergau gibt es ja auch noch so etwas Einsatz wie von Giftgas oder Milzbranderregern. Und ich ganz persönlich traue dem Mann alles zu.
Und da stimme cih auch Ulrike zu: so wie Adolf in den letzten Tagen alles egal um ihn herum war, sehe ich es hier auch.
Meine Hoffnungen auf eine russische Revolution auf der Straße sind inzwischen auch auf unter 0% gerutscht. Er hat die Propaganda so gut im Griff, dass die meisten Bürger ihm vertrauen udn glauben.
:good:
So ist es. Bezieht sich auf Mottchens Beitrag.
OT: Mich irritiert dein Beitrag oben, Ralf, auch ziemlich. Ich komme aus der Generation , Vieles miterlebt und weiß wie übelst draufgehauen wurde , und - geschossen wurde. Insofern verstehe ich hassettes Einwand.
Der harte Hand gegen Spaziergänger? Ich glaube da bin ich nicht alleine mit der Forderung. Man nimmt sich Dinge raus, die einfach nicht hinnehmbar sind. Und da muss der Staat einfach mal zeigen, das er auch rechtsstaatliche Instrumente hat, die er durchsetzen kann und wird. Und damit meine ich z.B. die Aufnahme und Durchsetzung von Owi Anzeigen. Bei uns gibt es eine Owi Anzeige, weil jemand gegen den B-Plan verstoßen hat und sein Dach mit der falschen Farbe eingedeckt hat. Dann ist es doch wohl legitim ein konsequentes Vorgehen zu fordern.
In der FR war am Mi eine Umfrage veröffentlicht, dass Impfgegner und C - Leugner in hohem Maße auch Infos über den Krieg für übertrieben dramatisiert halten - jetzt habe die eine "Katastrophe" die andere mit teilweise "Falschmeldungen "abgelöst. sowas von erschreckend.
Die Virologen von gestern sind die Völkerrechtler von morgen. Viele machen jetzt am Wochenende noch einen Zwischenstopp und werden Bundestrainer. :rw: Wenn es nur nicht so traurig wäre.
ich denke der Unmut kam von deiner etwas unglücklichen Formulierung, die schlussfolgern ließ, dass du für die Spaziergänger die harte Hand eines Diktators wünschst. Du meintest ja aber eher, dass man harte Kante zeigt im Rahmen der Möglichkeiten die ein demokratisches Land hat, eben OWiS etc. Das war einfach misslich formuliert von dir
Was sind denn Owis ¿
Möchte das auch nicht ausweiten, aber nichts sollte mit Gewalt gelöst werden und Polizeigewalt bei Demonstrationen gar nicht.
Danke !:umarm:
Hab auch gegoogelt
Man lernt doch nie aus, für mich war OWI bisher der "optische Wasserindikator" in meinem Geschirrspüler:girl_haha: