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Das erinnert mit irgendwie an die Geschichte von Moritz: (ein paar mögen sich noch erinnern.... *g*)
Das ist Karla. Karla ist ein kleines Kaninchen. Sie lebt mit vielen Freunden bei Frau Sommer.
Frau Sommer kümmert sich um Karla und ihre Freunde. Jeden Morgen bringt sie in einem großen Korb frisches Gras, Kräuter, Möhren und Löwenzahn für Karla und die anderen.
Im Winter bringt Frau Sommer ganz viel Stroh für Karla und die anderen, damit sie sich einkuscheln können und nicht frieren müssen.
In richtig kalten Nächten liegen alle Kaninchen ganz dicht beieinander und Karla versucht sich dann immer ganz in die Mitte zu quetschen, weil es da am wärmsten ist. Manchmal meckert Merlin dann mit ihr.
Merlin ist ein ganz alter Kaninchenmann, von dem niemand wirklich weiß, wo er herkommt. Er redet nicht gerne und schon gar nicht viel. Und er ist ganz oft schlecht gelaunt. Deswegen lassen ihn die anderen Kaninchen meistens in Ruhe.
Aber Karla mag ihn trotzdem. Einmal nämlich, als Karla noch ganz klein war, hatte sie sich beim Verstecken spielen mit den anderen in einen hohlen Baumstamm gequetscht und kam nicht mehr raus. Sie bekam große Angst und rief um Hilfe.
Da kam plötzlich Merlin angehoppelt und sagte „Hab keine Angst, Kleine, ich hol dich hier raus.“ Er hat sich mit seinem ganzen Körper gegen den Baustamm gelehnt und - flutsch! - konnte Karla raushüpfen. Seitdem weiß sie, dass Merlin ein gutes Herz hat.
Karlas bester Freund aber ist Moritz. Er kam im letzten Jahr zu Karla und ihren Freunden.
Karla erinnert sich noch gut daran, als Frau Sommer Moritz in einer kleinen Kiste in das Gehege brachte, die Tür öffnete und sagte „Komm raus, hier wird es dir gefallen und du darfst für immer bleiben.“
Karla hatte sich etwas ängstlich, aber auch neugierig hinter einem Baumstamm versteckt und auf die Öffnung der Kiste gestarrt. Erst rührte sich gar nichts. Nach ein paar Minuten sah Karla aber eine kleine, braune Nase, die aufgeregt in die Luft schnupperte.
Und dann plötzlich, mit einem Satz, sprang ein kleines, zerzaustes und viel zu dünnes Kaninchen aus der Kiste und versteckte sich sofort unter einem Busch.
Frau Sommer ging und sagte zu den anderen „Das ist Moritz. Seid nett zu ihm, er hatte bisher kein so schönes Leben.“ Was Frau Sommer damit wohl meinte?
Karla schlich ganz langsam zu dem Busch, wo Moritz sich versteckt hatte. Sie flüsterte „Hallo?“ Keine Antwort. Vielleicht hatte er sie nicht gehört? Karla rief etwas lauter „Hallo?“ Da hörte sie ein ängstliches „Was bist du?“ aus dem Gebüsch. Was war denn das für eine Frage? Karla sagte „Ich bin ein Kaninchen, genau wie du!“ Moritz antwortete “Bin ich auch ein Kaninchen? Ich habe so ein Tier wie dich noch nie gesehen.“ Karla war völlig verwirrt – was meinte Moritz damit? Er war doch ein Kaninchen, und dort, wo er herkam, musste es doch auch andere Kaninchen geben?
Was für eine spannende Geschichte. Karla musste ihr unbedingt auf den Grund gehen. Also quetschte Karla sich unter dem Gebüsch durch und setzte sich direkt vor Moritz, der sie mit großen, ängstlichen Augen anschaute. Weil Karla merkte, dass Moritz anscheinend Angst vor ihr hatte, sagte sie „Du brauchst keine Angst zu haben, ich tu dir nichts! Ich bin übrigens Karla.“ Moritz sagte „Hallo Karla, und du tust mir wirklich nichts?“ „Nein, ganz bestimmt nicht“, sagte Karla „Hier tut dir keiner etwas. Nur unser alter Rammler Merlin ist manchmal etwas grummelig, aber daran gewöhnst du dich. Aber nun erzähl mir doch mal: Woher kommst du denn und wieso weißt du nicht, dass du ein Kaninchen bist?“
Da fing Moritz an zu erzählen. Er erzählte eine lange und sehr traurige Geschichte. Er war als ganz kleines Baby seiner Mutter weggenommen und alleine in einen kleinen Käfig gesperrt worden. Zuerst hat er lange nach seiner Mama gerufen, aber mit der Zeit verblasste die Erinnerung an sie und er hörte auf zu rufen.
Er lebte tagein und tagaus in dem Käfig, bekam buntes Futter, von dem er häufig Bauchschmerzen kriegte und bewegte sich kaum noch. Wozu auch? Platz zum Springen hatte er nicht und das bunte Futter stand immer in einem Napf im Käfig. Er musste sich nicht einmal strecken, um zu fressen.
Manchmal wurde er aus dem Käfig genommen und durch das Zimmer, in dem sein Käfig stand, getragen. Am Anfang hatte er vor Angst immer gezappelt, aber als er merkte, dass er dann nur fester gehalten wurde, überließ er sich seinem Schicksal und zappelte nicht mehr.
Irgendwann wurde er gar nicht mehr hochgehoben und manchmal war sogar sein Napf leer. Auch sein Käfig wurde kaum noch sauber gemacht. Da war Moritz so einsam, dass er sich fast wünschte, wieder durch das Zimmer getragen zu werden.
Er wurde immer schwächer und dünner und schlief fast nur noch. Was sollte er auch anderes machen?
Doch eines Tages hörte er eine fremde Stimme. Eine Frau beugte sich zu seinem Käfig, lächelte ihn an und sagte „Na, möchtest du mit mir mitkommen?“ Moritz wusste nicht, was das bedeutete, aber es war seit Wochen das erste mal, dass überhaupt jemand mit ihm sprach.
Die Frau nahm in ganz vorsichtig aus dem Käfig und setzte ihn in die kleine Kiste. Danach wurde es dunkel. Moritz hörte fremde Geräusche und wurde in seiner Kiste leicht hin und her geschüttelt. Dann öffnete sich die Tür der Kiste plötzlich und da war er.
Karla hatte die ganze Zeit staunend zugehört. Sie konnte nicht glauben, dass Moritz noch nie über Gras gehoppelt war und mit anderen Kaninchen gespielt hatte. Oder dass er noch nie probiert hatte, wie köstlich Löwenzahn schmeckt. Und wie schön es am Bauch kitzelt, wenn man sich genüsslich in das frische Heu schmeißt. Und wie wundervoll es ist, sich in kalten Nächten an seine Freunde zu kuscheln.
Sie nahm sich fest vor, Moritz all das zu zeigen.
Jetzt ruhten sich beide aber erst einmal eng aneinander gekuschelt aus und träumten von gemeinsamen Abenteuern.
:herz:
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Oh was ist das für eine süße Geschichte! :herz: :love:
:umarm:
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Ach Maike, das ist ja eine so wunderschöne Geschichte, da geht einem das Herz auf...:herz::herz:
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Wie schön :love: Aber auch so traurig :ohje:
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*schnief* eine ganz tolle geschichte...und leider sehr wahr:bc:
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Eine sehr rührende Geschichte, Maike. :umarm:
Leider gibt es immer noch viel zu viele Kaninchen, die ein ähnliches Schicksal haben, und für viele gibt es kein Happy End. :ohje:
Für Maja kann man sich wirklich nur freuen, dass sie die schlimme Zeit überlebt hat und gerade noch rechtzeitig gerettet wurde.
Nun ist Maja die Größte! :spruce_up:
https://abload.de/img/dsc06488hlu2q.jpg
Sie wird bekuschelt...
https://abload.de/img/dsc064962e0ujy.jpg
... und mag auch die anderen putzen. :herz:
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:herz::herz:
Da geht einem das Herz auf!!
Ich freue mich sehr für die kleine Maus:froehlich:
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Schon wieder so schöne Fotos :herz:
Ich freu mich so für Maya :froehlich:
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Kann mich nur anschließen - da geht mir das Herz auf bei den goldigen Bildern :herz:
So schön die hübschen Äuglein unverdeckt zu sehen, auch wenn Maya auch sehr schöne Löffelchen hat :froehlich::froehlich::froehlich:
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Maja liebt das Grashaus, sie buddelt fleißig darin herum. :good:
https://abload.de/img/dsc06508upupn.jpg
Und natürlich liebt sie ihre neuen Freunde.
Heute morgen hüppelte sie immer hinter Tommi her.
Als er irgendwann stehen blieb, sich umdrehte und das Köpfchen senkte, fing sie an, ihn zu putzen. :love:
Am liebsten lässt Maja sich von Flici bekuscheln. :herz:
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https://abload.de/img/dsc065222u3ubw.jpg
https://abload.de/img/dsc065242m6u6h.jpg
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Das ist so schön :love::love::love:
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Wahnsinn, was für ein Unterschied :herz: Das ist wirklich unglaublich schön zu sehen :froehlich:
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danke, silke :umarm::umarm::umarm::umarm::umarm:
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Die Süsse :herz:
Wahnsinn, wie sie aufblüht :froehlich:
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Hach... schööööööööööööööööööööön :love:!!!