Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Welcher TA Meinung glauben?
Lola Sternengucker
13.12.2025, 17:40
Hallo,
mal eine ganz allgemeine Frage bewusst ohne viel Kontext:
Wenn es um bestimmte medizinische Fachbereiche geht (wie z.B. Kardiologie, Augenheilkunde usw.), vertraut ihr da tendenziell eher kaninchenkundigen TA ohne Spezialisierung in diesem Fachbereich, oder nicht-kaninchenkundigen TA mit Spezialisierung in dem Fachbereich?
Als Beispiel:
Erkennung von Lungenmetastasen im RB: kaninchenkundige TA sagt keine Metastasen, nicht-kaninchenkundige TA aber mit Schwerpunkt in der Bildgebung des Thorax sagt da könnten Metastasen sein - wem würdet ihr tendenziell eher glauben?
Mottchen
13.12.2025, 18:02
In dem Fall dem Thorax-röntgen Spezialisten
Da würde ich mich in dem Fall anschließen und das ansonsten immer sehr individuell beurteilen je nachdem was an Wissen gefragt ist und inwieweit das beim Kaninchen deutlich anders ist als bei anderen Tieren. Bei der Bildgebung bzgl. Metastasen würde ich vermuten dass das nicht unglaublich kaninchenspezifisch besonders ist
Mir stellt sich da die Frage ob beide Tierärzte das selbe Röntgenbild beurteilen oder ob beide Tierärzte je ein eigenes Röntgenbild erstellt haben und welches der Bilder das aktuellste ist?
Persönlich würde ich wohl das Bild nochmal einem Tierarzt vorstellen, der sich speziell mit Tumore/Krebs befasst (komme jetzt nicht auf deren Fachbezeichnung), denn das wäre eher sein Fachbereich, je nachdem wie alt das letzte Röntgenbild ist, da dann aber nochmal mit einem ganz frisch aktuellen oder ggf. gleich einen Brustkorp-CT machen lassen, weil ich mir denke, dass man da Metastasen nochmal besser als beim Röntgenbildern sieht.
VG
Alexandra K.
14.12.2025, 06:04
Finde ich schwer ohne die Ärzte überhaupt zu kennen. Es gibt auch heimtierspezialisten die trotzdem fachlich nicht sonderlich gut sind. Ich würde also tendenziell dem galuben den ich länger kenne und vertraue.
Es klingt da aber ja viel "könnte" mit und es scheint mir als sei der TA mit Schwerpunkt Bildgebung sich auch nicht 100% sicher.
Da bleibt dann letztlich nur Kontrollröntgen und in Kombi zum Rö das gesamte Tier mit der Symptomatik zu betrachten und aus den aktuellen Befunden eine therapeutische Konsequenz abzuleiten.
Geht es darum eine nicht kastrierte Häsin aufgrund Gebärmutterproblemen noch zu kastrieren? Dann würde ich das tun wenn die Metastasen nicht sicher und deutlich sichtbar sind da es die einzige Chance zum überleben ist.
Sind es Metastasen ist die Sache infaust.
Ich würde in dem Fall eher einem Röntgenspezialisten glauben, aber "könnte" ist halt auch keine sichere Aussage. Beim Rest schließe ich mich Alexandra an. Da bleibt nur ein Kontrollröntgen in einigem zeitlichen Abstand, um sicher zu gehen. Hat man diese Zeit nicht, weil bei einer unkastrierten Häsin beispielsweise Gebärmutterauffäligkeiten vorliegen, würde ich kastrieren, solange es keine sichere Diagnose von Lungenmetastasen gibt.
Lola Sternengucker
14.12.2025, 12:23
Mir stellt sich da die Frage ob beide Tierärzte das selbe Röntgenbild beurteilen oder ob beide Tierärzte je ein eigenes Röntgenbild erstellt haben und welches der Bilder das aktuellste ist?
Persönlich würde ich wohl das Bild nochmal einem Tierarzt vorstellen, der sich speziell mit Tumore/Krebs befasst (komme jetzt nicht auf deren Fachbezeichnung), denn das wäre eher sein Fachbereich, je nachdem wie alt das letzte Röntgenbild ist, da dann aber nochmal mit einem ganz frisch aktuellen oder ggf. gleich einen Brustkorp-CT machen lassen, weil ich mir denke, dass man da Metastasen nochmal besser als beim Röntgenbildern sieht.
VG
Ja, es ist das selbe RB und das ist aktuell.
Lola Sternengucker
14.12.2025, 12:33
Finde ich schwer ohne die Ärzte überhaupt zu kennen. Es gibt auch heimtierspezialisten die trotzdem fachlich nicht sonderlich gut sind. Ich würde also tendenziell dem galuben den ich länger kenne und vertraue.
Es klingt da aber ja viel "könnte" mit und es scheint mir als sei der TA mit Schwerpunkt Bildgebung sich auch nicht 100% sicher.
Da bleibt dann letztlich nur Kontrollröntgen und in Kombi zum Rö das gesamte Tier mit der Symptomatik zu betrachten und aus den aktuellen Befunden eine therapeutische Konsequenz abzuleiten.
Geht es darum eine nicht kastrierte Häsin aufgrund Gebärmutterproblemen noch zu kastrieren? Dann würde ich das tun wenn die Metastasen nicht sicher und deutlich sichtbar sind da es die einzige Chance zum überleben ist.
Sind es Metastasen ist die Sache infaust.
Kenne die Heimtierärztin länger, ist aber auch nicht unsere „Haupt“ärztin da diese im Urlaub war, mit der werde ich aber auch noch sprechen.
Ja soweit ich weiß kann man Metastasen auch nicht immer zu 100% sicher auf einem RB erkennen, daher stelle ich nicht grundsätzlich die Kompetenz in Frage… Ich denke da wäre ein CT sicherlich wirklich sinnvoll, oder ggf eine Antibiose und dann Kontrollröntgen, um eine Lungenentzündung auszuschließen.
Genau, allerdings waren wir auch in Absprache mit den beiden Heimtierärzten nicht 100% für OP, weil sie noch diverse andere Baustellen hat (EC, chronische Ohrenentzündung, Schnupfen, habe dazu hier auch einen anderen Thread gepostet bzgl. OP ja/nein, und da war der Tenor hier auch eher nein), wir hätten es aber jetzt doch noch gewagt, aber wenn jetzt auch noch der Verdacht auf Metastasen besteht möchte ich ihr die OP nicht mehr zumuten, weil ich nicht möchte, dass ein Großteil der (v.a. wenn es Metastasen sind evtl. recht kurzen) Zeit, die ihr danach noch bleiben würde, aus OP Nachsorge mit Stress und Schmerzen besteht…
Lola Sternengucker
14.12.2025, 12:38
Wenn wir jetzt doch schon beim konkreten Fall gelandet sind, muss ich dazu auch noch erwähnen, dass auf dem RB auch das Herz auffällig war (da waren sich die beiden einig), daher machen wir am Mittwoch noch einen Herzultraschall.
Lola Sternengucker
14.12.2025, 12:39
Und, wie in dem anderen Thread geschrieben, hat sie nicht nur den Tumor an der Gebärmutter sondern auch viele kleine Knötchen am Gesäuge, das müsste also auch komplett raus. Also nur mit Kastra wäre es hier nicht getan…
Lola Sternengucker
14.12.2025, 12:42
Ich würde in dem Fall eher einem Röntgenspezialisten glauben, aber "könnte" ist halt auch keine sichere Aussage. Beim Rest schließe ich mich Alexandra an. Da bleibt nur ein Kontrollröntgen in einigem zeitlichen Abstand, um sicher zu gehen. Hat man diese Zeit nicht, weil bei einer unkastrierten Häsin beispielsweise Gebärmutterauffäligkeiten vorliegen, würde ich kastrieren, solange es keine sichere Diagnose von Lungenmetastasen gibt.
Aber soweit ich weiß ist es auch nur anhand eines RB nicht immer möglich, eine sichere Aussage zu stellen, oder?
Haben schon mal einen OP Termin für den 7.1. geblockt, davor würden wir eh nochmal röntgen.
Um deinen alten Thread von ihr nochmal hoch zu holen, weil dort zu ihren Bauchproblemen nicht recht eine lösung heraus zu lesen war...
Wie ist es denn zurzeit damit? Bläht sie beim fressen immer noch so auf und hat schleimigen Kot?
Was kam bei der Kotuntersuchung da heraus?
Jetzt wo ein Röntgenbild gemacht wurde, zwar in erster Linie wegen der Lunge.... verdauungsprobleme sieht man aber auch im Röntgen und ist bei verdauungsproblemen wichtig zu machen (das röntgen), wie sah das mit ihrer Verdauung denn da im Röntgenbild aus, alles normal oder irgendwelche auffälligkeiten zu dem Zeitpunkt?
Ich muss ehrlich schreiben, dass 8 Jahre, e.c, plus Ohrenentzündung jetzt kein Grund für mich währe eine Zippe nicht kastrieren zu lassen.
Vor der OP kann man mit E.C. Medikamenten starten, wie vor jeder stressigen Situation üblich.
Das was mich gerade tatsächlich abhält ist überwiegend die unklare Herzsache und ich frage mich, wie das die Tierärztin bezüglich der Tumor belasteten Mammaleiste handhaben möchte?
Würde sie das mit der Kastra machen mit dem entfernen oder für später eine neue OP ansetzen?
Macht das Herzulltraschall ein Kardiologischer Tierarzt? Darauf würde ich Wert legen an deiner Stelle.
Würde jetzt erstmal abklären lassen was mit dem Herzen los ist.
FG
feiveline
14.12.2025, 15:53
Um deinen alten Thread von ihr nochmal hoch zu holen,Welchen alten Thread meinst Du?
Lola Sternengucker
14.12.2025, 15:59
Um deinen alten Thread von ihr nochmal hoch zu holen, weil dort zu ihren Bauchproblemen nicht recht eine lösung heraus zu lesen war...
Wie ist es denn zurzeit damit? Bläht sie beim fressen immer noch so auf und hat schleimigen Kot?
Was kam bei der Kotuntersuchung da heraus?
Jetzt wo ein Röntgenbild gemacht wurde, zwar in erster Linie wegen der Lunge.... verdauungsprobleme sieht man aber auch im Röntgen und ist bei verdauungsproblemen wichtig zu machen (das röntgen), wie sah das mit ihrer Verdauung denn da im Röntgenbild aus, alles normal oder irgendwelche auffälligkeiten zu dem Zeitpunkt?
Ich muss ehrlich schreiben, dass 8 Jahre, e.c, plus Ohrenentzündung jetzt kein Grund für mich währe eine Zippe nicht kastrieren zu lassen.
Vor der OP kann man mit E.C. Medikamenten starten, wie vor jeder stressigen Situation üblich.
Das was mich gerade tatsächlich abhält ist überwiegend die unklare Herzsache und ich frage mich, wie das die Tierärztin bezüglich der Tumor belasteten Mammaleiste handhaben möchte?
Würde sie das mit der Kastra machen mit dem entfernen oder für später eine neue OP ansetzen?
Macht das Herzulltraschall ein Kardiologischer Tierarzt? Darauf würde ich Wert legen an deiner Stelle.
Würde jetzt erstmal abklären lassen was mit dem Herzen los ist.
FG
Seit wir Ulmenrinde als Magenschutz wegen dem Metacam geben ist der Schleim weg und das Gluckern zumindest weniger geworden. Sie bläht zwar noch auf, aber etwas weniger. Das ist aber keine Luft also kein „blähen“ im eigentlichen Sinne sondern einfach Mageninhalt, der nur sehr langsam weiter rutscht. Flotation war negativ, und zur bakteriellen Untersuchung wollte die TA erst einschicken, wenn wir ausgeschlossen haben, dass es ausschließlich am Metacam liegt. Werden wir dann also jetzt wohl machen.
Ja eben deswegen hatten wir uns eigentlich auch doch für die OP entschieden. Wegen des EC mache ich mir tatsächlich am wenigsten Sorgen, und glaube auch, dass ihre neurologischen Symptome nur vom Ohr kommen und nicht von beidem zusammen.
Also die wo wir jetzt waren würde alles komplett rausnehmen also auch die Mammaleiste. Unsere andere TA hätte erstmal nur zur Kastra tendiert. Ich bin da noch unschlüssig… auf der einen Seite wäre es mir lieber, mit einem mal alles zu entfernen, damit sie nicht noch eine zweite OP braucht und der Rest nicht bis dahin weiter streut, aber auf der anderen Seite ist das natürlich nochmal ein heftigerer Eingriff als nur Kastra…
Ja, den Herzultraschall macht eine Kardiologin.
Lola Sternengucker
14.12.2025, 16:01
Welchen alten Thread meinst Du?
https://www.kaninchenschutzforum.de/showthread.php?t=154309
Habt ihr jetzt noch nie E.C. Medikamenten gegeben, trotz schiefen Kopf?
E.C. ist immer so eine Ausschluss Diagnostik, kann dennoch aber gemeinsam mit anderen Erkrankungen Symptome verursachen.
Wenn ihr wirklich bisher noch gar nicht gegen E.C. behandelt habt und euch nur auf Ohren und Schnupfen konzentriert habt, dann würde ich das schleunigst nachholen.
Der schiefe Kopf kann auch durch E.C. verursacht sein, auch zusammen durch das Ohr und um das aber heraus zu finden, ob der Schiefe Kopf wirklich allein nur von den Ohren her kommt, müsst ihr einmal komplett die Therapie mit Panacur, Vitamin B und Orniflox durch behandeln.
Ohne das gemacht zu haben, könnt ihr gar nicht wissen, ob diese Symptomatik wirklich nur allein vom Ohr kommt.
Ich hatte selber mal einen Widder der leider dicke Ohrentzündungen hatte und bei dem kam es nie zum schiefen Kopf, wiederum bei einem anderen Tier schon.
Ebenso verhält es sich mit E.C. Die einen erleiden einen schiefen Kopf, die anderen nicht.
Wenn beide Erkrankungen vorliegen hilft nur auch beides zu behandeln und zu schauen was von beiden es nun war.
Wurde vom betroffenen Ohr Proben ins Labor übermittelt um mit einem Antibiogramm zu schauen welches Antibiotikum gegen die Entzündungen in den Ohren wirksam sind?
Und was für Medikamente und Behandlungen erhält deine denn?
Mich macht es gerade etwas baff, dass, trotz positiven E.C. Befund und schiefen Kopf, nicht dagegen behandelt wurde, um mal zu schauen ob die Symptomatik dann auch weg geht.
Anders kann man das doch gar nicht abklären ob es tatsächlich nur das vom Ohr her kommt oder ob nicht doch zeitgleich ein E.C Schub wütet.
FG
Lola Sternengucker
14.12.2025, 18:40
Habt ihr jetzt noch nie E.C. Medikamenten gegeben, trotz schiefen Kopf?
E.C. ist immer so eine Ausschluss Diagnostik, kann dennoch aber gemeinsam mit anderen Erkrankungen Symptome verursachen.
Wenn ihr wirklich bisher noch gar nicht gegen E.C. behandelt habt und euch nur auf Ohren und Schnupfen konzentriert habt, dann würde ich das schleunigst nachholen.
Der schiefe Kopf kann auch durch E.C. verursacht sein, auch zusammen durch das Ohr und um das aber heraus zu finden, ob der Schiefe Kopf wirklich allein nur von den Ohren her kommt, müsst ihr einmal komplett die Therapie mit Panacur, Vitamin B und Orniflox durch behandeln.
Ohne das gemacht zu haben, könnt ihr gar nicht wissen, ob diese Symptomatik wirklich nur allein vom Ohr kommt.
Ich hatte selber mal einen Widder der leider dicke Ohrentzündungen hatte und bei dem kam es nie zum schiefen Kopf, wiederum bei einem anderen Tier schon.
Ebenso verhält es sich mit E.C. Die einen erleiden einen schiefen Kopf, die anderen nicht.
Wenn beide Erkrankungen vorliegen hilft nur auch beides zu behandeln und zu schauen was von beiden es nun war.
Wurde vom betroffenen Ohr Proben ins Labor übermittelt um mit einem Antibiogramm zu schauen welches Antibiotikum gegen die Entzündungen in den Ohren wirksam sind?
Und was für Medikamente und Behandlungen erhält deine denn?
Mich macht es gerade etwas baff, dass, trotz positiven E.C. Befund und schiefen Kopf, nicht dagegen behandelt wurde, um mal zu schauen ob die Symptomatik dann auch weg geht.
Anders kann man das doch gar nicht abklären ob es tatsächlich nur das vom Ohr her kommt oder ob nicht doch zeitgleich ein E.C Schub wütet.
FG
Doch, klar. Allerdings erst deutlich später nach Auftreten des schiefen Kopfes. Sie kam schon in dem Zustand zu uns. Wurde beim Vorbesitzer eines Tages mit dem schiefen Kopf aufgefunden und dann mit Vitamin B und Kortison (ja, ich weiß!!?) behandelt. Haben dann nach dem positiven EC Ergebnis mit Panacur behandelt aber es hat sich nichts getan. Die TA meinte aber auch, wenn die Nerven schon so geschädigt sind, kann man noch so viel Panacur geben aber den Kopf nie wieder grade bekommen. Sie hat halt auch eine Faszialislähmung auf der Seite, was ja auch eher für das Ohr spricht. Ein Antibiotigramm haben wir nicht gemacht, haben aber mit Orniflox die Entzündung sowie auch den Schnupfen einigermaßen in den Griff bekommen, sodass wir jetzt „nur noch“ spülen und dauerhaft Metacam geben und nur bei Schüben Orniflox. Es ist halt leider chronisch und wird nicht ganz weg gehen.
Alexandra K.
14.12.2025, 19:04
Ich würde Mädels möglichst immer rechtzeitig kastrieren, dann muss man solche Entscheidungen gar nicht treffen....
Und aktuell wäre ein CT sinnig.
Dann kann man nur noch versuchen das beste draus zu machen.:umarm:
Würde halt abwarten was das Herz Ulltraschall ergibt, ob sie überhaupt damit narkosefähig wäre oder nicht und es wohl dann davon abhängig machen ob Operation ja oder nein.
Und jepp, Ohren sind leider bei Widdern nicht heilbar. Das ist immer schade mit diesen Schlappohren.:ohje:
FG
Lola Sternengucker
17.12.2025, 17:49
Update:
Das Herz ist zum Glück in Ordnung.
Haben auch noch eine dritte Meinung zur Lunge eingeholt und die fand das RB auch auffällig, aber ob es wirklich Metastasen sind konnte sie auch nicht sicher sagen. Habe auch ein wenig recherchiert und das scheint wohl wirklich nicht so einfach zu diagnostizieren zu sein nur anhand eines RB.
Jetzt haben wir folgende Optionen:
1. trotzdem operieren, ohne Lungenmetastasen sicher ausschließen zu können.
2. erst ein CT der Lunge machen und dann operieren, wenn wir wissen dass es sicher keine Metastasen sind.
Ich tendiere eher zu 2., weil ich auf keinen Fall riskieren möchte, dass wir sie auf gut Glück operieren und es ihr gar nichts bringt weil sie schon Metastasen hat und ihr vielleicht nur wenige Wochen bleiben, von denen sie schon 2-3 Wochen braucht um sich von der OP zu erholen.
Aber auf der anderen Seite verlieren wir natürlich Zeit…
Alexandra K.
17.12.2025, 18:01
Das CT ist ja unerlässlich zur Abklärung der Ohren, vor allem wenn bereits eine Lähmung da ist.
Schön, dass das Herz gesund ist.
Ich glaube, ich würde einfach kastrieren lassen und mir das CT dafür sparen.
Röntgenbild wurde ja gemacht, zeigt nichts klares also 50/50 Chance und raus ist aber raus.
Meine haben höchstens 1, 2 Tage nach ihren Kastrationen etwas durchgehangen, mehr nicht.
Meist musste ich nur am Abend die Nacht durch päppeln, aber am Tagdarauf wurde schon wieder komplett normal selbst gefressen.
Alexandra K.
18.12.2025, 06:29
Mich macht es gerade etwas baff, dass, trotz positiven E.C. Befund und schiefen Kopf, nicht dagegen behandelt wurde, um mal zu schauen ob die Symptomatik dann auch weg geht.
Anders kann man das doch gar nicht abklären ob es tatsächlich nur das vom Ohr her kommt oder ob nicht doch zeitgleich ein E.C Schub wütet.
Mit einem CT kann man das abklären.
Mich macht es gerade etwas baff, dass, trotz positiven E.C. Befund und schiefen Kopf, nicht dagegen behandelt wurde, um mal zu schauen ob die Symptomatik dann auch weg geht.
Anders kann man das doch gar nicht abklären ob es tatsächlich nur das vom Ohr her kommt oder ob nicht doch zeitgleich ein E.C Schub wütet.
Mit einem CT kann man das abklären.
Mit einem CT Befund kann man sicher stellen, dass da eine Ohrenentzündung vorliegt, nicht aber, dass der Schiefkopf von der Ohrenentzündung stammt, wenn das Tier E.C. positiv ist, aber nie gegen E.C behandelt wurde.
Da in ihrem Fall nun aber gegen E.C. schon behandelt wurde, wird der Schiefe Kopf wohl wirklich von den Ohren stammen, aber wäre hier nicht behandelt worden, fänd ich es fahrlässig alles auf die Ohren zu schieben, wenn bekannt ist, dass E.C. vorliegt.
Alexandra K.
18.12.2025, 16:15
Ein positiver Titer ist nicht beweisend fü eine akute Infektion, eine Bildgebung der Ohren ist differenzialdiagnostisch also so oder so unabdingbar.
Nun steht in dem Fall ja aktuell die Frage im Raum einer Kastra und Entfernung der Mammaleiste.
Zur Abwägung ob das alles im Sinne des Tieres ist finde ich es bei so vielen Baustellen schon wichtig den Ohrenstatus zu kennen. Liegt z.B. eine Otitis vor die so gravierend ist, das sie nicht mehr operabel zu beheben ist muss man an die Kastra mit Mammaleiste gar nicht erst denken....
Ein positiver Titer ist nicht beweisend fü eine akute Infektion, eine Bildgebung der Ohren ist differenzialdiagnostisch also so oder so unabdingbar.
Hab nichts anderes geschrieben.:hä:
Alexandra K.
18.12.2025, 18:58
Ein positiver Titer ist nicht beweisend fü eine akute Infektion, eine Bildgebung der Ohren ist differenzialdiagnostisch also so oder so unabdingbar.
Hab nichts anderes geschrieben.:hä:
Ich habe den Eindruck gewonnen das Du ein CT als aktuell nicht so wichtig erachtest.
Ich glaube, ich würde einfach kastrieren lassen und mir das CT dafür sparen.
Ein positiver Titer ist nicht beweisend fü eine akute Infektion, eine Bildgebung der Ohren ist differenzialdiagnostisch also so oder so unabdingbar.
Hab nichts anderes geschrieben.:hä:
Ich habe den Eindruck gewonnen das Du ein CT als aktuell nicht so wichtig erachtest.
Ich glaube, ich würde einfach kastrieren lassen und mir das CT dafür sparen.
Ja für die Lunge, wegen der Gebärmutterveränderungen, weil halt schon geröngt wurde.
Bei Widderohren muss ein CT unbedingt her und meiner Ansicht nach auch eine bakterielle Untersuchung + Antibiogramm von dem Eiter um zu wissen welche Antibiotika überhaupt sensibel sind.
Lola Sternengucker
20.12.2025, 15:11
Wir haben zum Glück gestern schon ein CT bekommen. Das wird jetzt noch von einem Spezialisten ausgewertet.
Für den Fall, dass wir uns für die OP entscheiden, konnten wir den Termin dafür schon auf den 29.12. vorziehen, damit zwischen CT und OP nicht viel Zeit verstreicht, in der es theoretisch noch streuen könnte.
Und genau, da sie nachweislich beide Erkrankungen hat (EC + Otitis) wird man nie zu 100% sagen können welches von beiden nun die Symptome auslöst bzw. ob das eine die Immunschwäche durch das andere ausnutzt und noch oben drauf kommt.
Da wir aber sowieso nicht beides zusammen in einer OP machen können ist der Tumor definitiv Prio Nr. 1.
Zur Ohren OP haben unsere beiden Ärztinnen auch gesagt, dass das nicht den gewünschten Erfolg bringen würde weil es nun mal leider chronisch ist und allein schon wegen des Schnupfens immer wieder kommen würde. Daher haben wir auch bisher kein CT gemacht.
Klar, hätte man in jungen Jahren direkt eine Gehörgangserweiterung gemacht und regelmäßig gespült damit es überhaupt nicht so weit kommt wäre das natürlich was anderes.
Wir spülen das Ohr und wenn sie wackeliger/schiefer wird und Panacur nicht hilft bekommt sie Antibiotikum, da hat Orniflox bisher gut gewirkt, wenn nicht hätten wir natürlich ein Antibiogramm gemacht.
Natürlich ist der Zustand der Ohren im CT trotzdem wichtig zu wissen um ihren Allgemeinzustand vor der Kastra einzuschätzen.
Es ist übrigens nicht „nur“ eine Kastra sondern die ganze Mammaleiste soll auch entfernt werden, also schon ein deutlich heftigerer Eingriff bei dem ich mit mehr als ein paar Tagen Erholung rechne, vor allem mit ihren Vorerkrankungen und einer so riesigen Wunde über den gesamten Bauch.
Ich drücke die Daumen. Aus eigener Erfahrung wegen der Feiertage: deckt euch gut mit Bauchmedis ein plus bereitet euch auf Päppeln vor, wenn die große OP am 29.12. ist, und sie danach durchhängt an Silvester. :umarm:
Lola Sternengucker
23.12.2025, 18:57
Also der CT Bericht ist da:
Keine Metastasen, d.h. wir operieren.
Zum Ohr: Das Mittelohr ist wie erwartet chronisch entzündet und die Bulla gefüllt. Die Expertin schrieb aber im Bericht dass wir da erstmal weiter konservativ behandeln sollen mit Spülprobe usw. Alle waren sich aber einig, dass das Ohr nicht so hoffnungslos aussieht als dass auch die Tumor OP keinen Sinn mehr machen würde. Und da der nun mal (höchstwahrscheinlich) bösartig ist und die Otitis nicht, geht der jetzt erstmal vor.
Ich hoffe so sehr, dass alles gut geht…
Das klingt doch gar nicht so schlecht. Ich drücke euch ganz fest die Daumen für den 29. :flower:
Powered by vBulletin™ Version 4.2.2 Copyright ©2026 Adduco Digital e.K. und vBulletin Solutions, Inc. Alle Rechte vorbehalten.